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Red Bull Arena in Leipzig von oben - By Philipp (Flickr: Leipzig von oben: Zentralstadion) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons Red Bull Arena in Leipzig von oben - By Philipp (Flickr: Leipzig von oben: Zentralstadion) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

RB Leipzig: Bye bye, Zentralstadion oder nicht?

Seit längerem wird darüber philosophiert, ob RB Leipzig dauerhaft im Zentralstadion, der Red Bull Arena, wohnen bleiben wird. Es sieht nicht danach aus. Die bekannten Verkehrsprobleme zu Spieltagen sind dabei noch gar nicht in Betracht gezogen worden. Das Stadion an sich schon. Denn das bietet knapp 43000 Plätze und kann nicht weit genug ausgebaut werden, um mit Ticket-Einnahmen eine nennenswerte Säule auf der Einnahmenseite zu haben. Darum werden die Spekulationen immer lauter, dass der Verein ein gänzlich neues Stadion bauen wird.

Heute ist der VfL Borussia Mönchengladbach in Leipzig zu Gast. Das Spiel ist natürlich ausverkauft. 42959 Plätze sind auch sehr schnell vergriffen. RB Leipzig will ja keiner sehen, aber trotzdem sind die Spiele ausverkauft. Wie dem auch sei. Wir haben enorme Verkehrsprobleme rund um das Stadion. Und seit heute haben wir auch weitere Probleme. Leipziger, die dem Fußball – oder wahlweise auch nur dem Verein – nicht sonderlich zugetan sind, stöhnen nicht grundlos über das Chaos, was rund ums Stadion immer wieder passiert.

Das ist aber nicht alles. Das Stadion gehört dem Medienunternehmer Michael Kölmel und wird durch die ZSL Betreibergesellschaft mbH betrieben. Das bedeutet, dass RB Leipzig im Stadion nur Mieter ist. Darüber hinaus kann aus baulichen Gründen das Stadion nicht so groß ausgebaut werden, wie es der Verein vorhat. Bei rund 56000 Plätzen ist das Ende der Fahnenstange erreicht. RB Leipzig peilt aber eine Größe von um die 70000 an. Dies ist mit dem jetzigen Stadion gänzlich unmöglich.

Selbst wenn sich der Verein mit 56000 einverstanden erklären würde, es bleibt immernoch das Problem, dass ihm das Stadion nicht gehört. Wer investiert denn schon gern in Dinge, die ihm nicht gehören? Und deshalb stehen die Zeichen eher auf Abschied aus dem jetzigen Stadion, was dann bald wieder Zentralstadion heißen dürfte. Eine entsprechende Entscheidung soll im Herbst fallen. 300 Millionen Euro für einen Stadionneubau sind kein Pappenstiel, weshalb man sich das wohl gut überlegt. Aber vielleicht ist das am Ende sogar gut. Was denken Sie?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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