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RB Leipzig – Die nächste Trainersau im Dorf

Thomas Tuchel ist angeblich die Nummer 1 der Wahl auf dem Trainerposten bei RB Leipzig. Was, wenn alles anders kommt? Fragen über Fragen. Dem muss man ja nachgehen. Mal abgesehen davon, dass Interimscoach Achim Beierlorzer einen guten Job macht und man am Ende vielleicht mit ihm weitermacht. Aber es gibt da ein neues Gerücht, das wie eine Sau durchs RB-Dorf gejagt wird.

In der hoch angesagten Metropolregion Rhein-Neckar, wo quasi dutzende Fußballclubs nach oben streben, gibt es die Stadt Sinsheim. Neben Waldhof Mannheim, dem FC Walldorf Astoria und einigen anderen mehr, die irgendwie da in diese Region gehören, hat die Fußballwelt eben auch mit der TSG 1899 Hoffenheim zu tun. Der Club, der durch Mäzen Dietmar Hopp bis in die Bundesliga marschiert ist.

Den Erfolg mitgetragen hatte der jetzige Sportdirektor von RB Leipzig, Ralf Rangnick. Und die zweite Mannschaft trainierte zu dieser Aufschwungzeit ein gewisser Markus Gisdol. Der ist ja nun Cheftrainer beim „Dorfclub“. Und irgendwie erzählt eine Tageszeitung mit den großen Überschriften, dass eben jener Markus Gisdol von Ralf Rangnick in den Ring geworfen wurde, auch ein möglicher Kandidat für den Trainerposten in Leipzig zu sein.

Mal ehrlich: Was will denn ausgerechnet Gisdol hier? Der hat Hoffenheim vor dem Abstieg bewahrt und kann in Sinsheim nahezu schalten und walten, wie er will. Es ist fraglich, ob ihm diese Möglichkeiten bei einem Sportdirektor Ralf Rangnick in Leipzig auch gegeben wären. Außerdem hat Gisdol ja einen gültigen Vertrag im Kraichgau. Also ich halte da nicht viel davon. Aber irgendwie muss man ja die Gerüchteküche am Brodeln halten.

Nun haben wir also zwei namhafte Kandidaten auf der Besetzungscouch von RB Leipzig: Thomas Tuchel und Markus Gisdol. Aber wenn ich ehrlich bin: Ich glaube weder das Eine, noch das Andere, so lange da nichts endgültig ist. Ich kann mir aber ernsthaft vorstellen, wenn Achim Beierlorzer in den verbleibenden Spielen in dieser Saison mit der Mannschaft eine vernünftige Leistung erzielt, dass man gar mit ihm weitermacht. Was spräche denn dagegen?

Gegen Tuchel und Gisdol spricht eindeutig die Liga-Zugehörigkeit von RB Leipzig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Erstliga-Trainer in die zweite Bundesliga in den „wilden Osten“ gehen. Noch dazu zu einem Club, bei dem sie sich eigentlich nur eine blutige Nase holen, was Proteste der gegnerischen Fans betrifft und was die Rangnick’sche Erwartungshaltung betrifft. Beierlorzer mit seiner abgeklärten, aber bestimmten Art hingegen hat seinen Aufstieg schon geschafft, nachdem er die ersten Herren in der zweiten Bundesliga beturnen darf.

Also bei den drei Namen, die da derzeit kursieren, halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass man über die Saison hinaus mit Achim Beierlorzer weitermacht. Der muss ja nicht in den Verein hineinwachsen, der ist ja schon da. Und wie gesagt: Wenn die Leistung stimmt, hat er vielleicht sogar gute Karten. Dagegen spricht die fehlende Erfahrung, in der Liga und vielleicht sogar darüber zu bestehen. Da mag er Klasenprimus bei der Trainer-Ausbildung gewesen sein, wie er will.

Ich sehe jedenfalls Markus Gisdol noch viel weniger in Leipzig einmarschieren als Thomas Tuchel. Aber nichts genaues weiß man nicht. Am meisten Charme hätte die interne Lösung mit Beierlorzer. Aber wir werden es beobachten müssen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „RB Leipzig – Die nächste Trainersau im Dorf

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