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Eine Dose Red Bull - (C) sterntaler62 / pixelio.de Eine Dose Red Bull - (C) sterntaler62 / pixelio.de

RB Leipzig empfing die DSC Arminia Bielefeld

Der „Bullenfunk“ hat mich gut unterhalten und mich über das Spiel informiert. RB Leipzig empfing heute Arminia Bielefeld. Was soll ich sagen? Aufstieg vergeigt? Es klang so, als wären die Leipziger stärker gewesen. Warum aber zum Geier haben sie dann nur 1:1 gespielt und somit die Tür für Verfolger 1. FC Nürnberg offen gelassen, doch noch den direkten Aufstiegsplatz den Leipzigern wegzunehmen? Unverständnis macht sich breit.

Soweit ich mitbekommen habe, war RB Leipzig zwar zackiger unterwegs, aber Arminia Bielefeld spielte konstruktiver. RB Leipzig musste ein wenig umstellen, nachdem sowohl Stefan Ilsanker (5. gelbe Karte gegen Kaiserslautern) als auch Willi Orban (Gelbrot gegen Kaiserslautern) gesperrt waren. So kamen Rani Khedira und Atinc Nukan in die Startelf. Und eigentlich ging es ganz gut los.

Die Leipziger machten Dampf, machten Alarm. Aber sie waren unsortiert. So wie so oft. Und dann bauten sie unvermittelt Druck auf. Forsberg wirbelte, Kaiser machte, was er konnte, Poulsen verwirrte die Abwehr. Und dann kam Marcel Sabitzer zum 1:0. Nach 30 Minuten. RB Leipzig führte also schon vor der Pause. Soweit ich das überblicken kann, passiert das recht selten.

Aber die Ostwestfalen gaben nie auf. Burmeister hatte einen riesigen Bock gegen Sabitzer zu seinem Tor veranstaltet. Aber er tat dann viel dafür, das wieder gut zu machen. Und immer wieder Brian Behrendt. Während des gesamten Spiels bekamen „die roten Bullen“ den Strategen nicht in den Griff. Die Leipziger spielten sich Chancen heraus, die durch eigenes Unvermögen und Bielefelds cleveres Stellungsspiel zunichte gemacht worden.

In der zweiten Halbzeit stand in der 60. Spielminute wieder die komplette Leipziger Abwehr neben sich. Nukan und Gulacsi behinderten sich gegenseitig, Halstenberg bolzt den Ball sonstwo hin, wo eben jener Behrendt steht, und der zieht volles Brett ab. 1:1, und RB Leipzig schaute dumm aus der Wäsche. Das änderte sich auch nicht, als Ralf Rangnick mit Davie Selke für Rani Khedira noch mehr Dampf auf den Platz brachte oder Emil Forsberg durch Massimo Bruno ersetzte. Oder auch nicht durch Niels Quaschner, der Yussuf Poulsen ersetzte. Es ging einfach nichts mehr.

Während der Übertragung habe ich mich die ganze Zeit gefragt: Egal wer da gerade angriff, wieso bekommen die Leipziger den Ball nicht unter? Ob es nun wilde Ballprügeleien Richtung Hesl-Tor waren oder eine Chance von Quaschner aus 7 Metern Entfernung, RB Leipzig traf das Tor nicht. Und das ist für mich unverständlich. Eine Mannschaft mit so einem riesigen Potential schafft es nicht, ein Standard-Tor zu treffen. Wie geht so etwas?

Jetzt können die Leipziger noch am nächsten Wochenende den Karlsruher SC empfangen. Vor ziemlich vollem Haus. Heute waren 35102 Zuschauer da, kommendes Wochenende wird die Bude ausverkauft sein. Vielleicht lernen sie dann auch wieder, wie man Tore schießt. Denn auf diese Art und Weise ist ihnen die Relegation sicher. Und da winken zum jetzigen Zeitpunkt Darmstadt 98, die TSG Hoffenheim, der VfB Stuttgart, Werder Bremen und Eintracht Frankfurt. Niemand von denen will absteigen, und gegen Darmstadt sah man noch nie richtig gut aus. Darum sollte man dieses Experiment vermeiden.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „RB Leipzig empfing die DSC Arminia Bielefeld

  1. Hättest mal einen Tag gewartet ;-)
    Nach der Niederlage von Nürnberg ist der zweite Tabellenplatz von Leipzig wohl sicher. Wenn die sich die 5 Punkte Vorsprung in 2 Spielen noch nehmen lassen, sollten sie alle mit dem Fußballspielen aufhören.
    Leipzig wird also nächste Saison in der 1. Liga spielen…

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