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RB Leipzig: Es geht wieder los

Nach der EM ist immer vor der Bundesliga. Und so können sich alle Fans von Aufsteiger RB Leipzig so allmählich auf die neue Saison freuen. Und es gibt allerlei Unkenrufe zum rotweißen Club aus der Messestadt. Ob die allesamt gerechtfertigt sind, wage ich zu bezweifeln. Aber RB Leipzig wird schon alles daran setzen, hier nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen.

Nach einer eher mauen Europameisterschaft in Frankreich geht es für das Team rund um Trainer Ralph Hasenhüttl wieder los. So gab der Trainer und sein Sportdirektor Ralf Rangnick heute eine erste Pressekonferenz in den heiligen Hallen des Clubs. Und bei dieser wurde die Marschrichtung in der Bundesliga klar definiert.

Wer nun dachte, dass der Club in die Vollen gehen wird, darf sich gern getäuscht sehen. Natürlich träumen sie hier in Leipzig vom FC Barcelona oder vom Chelsea FC oder so. Und böse Zungen behaupten ja nach wie vor, dass sich RB Leipzig notfalls den Erfolg zusammen kaufen würde. Aber für eine solche Behauptung gibt es nicht einen Hinweis.

Nein, die Devise lautet für die bevorstehende Saison: Die Klasse halten. Auf der Pressekonferenz hat Trainer Hasenhüttl kundgetan, dass es kein einziges Saisonziel gibt, außer die konsequente Vermeidung des Abstiegskampfes. Das wird schwer genug werden. Aber man will die Illusion vermeiden, Irgendwie nach Europa schielen zu müssen.

Jetzt kann man natürlich hergehen und einen davon erzählen, dass man ja mit Werner und Keita Spieler mit Ambitionen geholt hat. Das mag sein. Aber Timo Werner zum Beispiel kann mit Stuttgart nicht international gespielt haben. Und Red Bull Salzburg ist ja auch nicht so sonderlich erfolgreich.

Ich glaube, das tut allen sehr gut, dass man in Leipzig den Ball flach halten will. Die Mannschaft wird schon genügend Gegenwehr zu spüren bekommen. Der harte Kern kann damit umgehen, da das bei RB Leipzig seit Gründung nie anders war. Aber was wäre denn mit dem Rest?

Nein, gegen Bayern, Dortmund, Mönchengladbach und Co. kann es nur darum gehen, nicht komplett unter die Räder zu kommen. Wenn mehr dabei herauskommt, ist das okay. Aber es wird auch niemand böse sein, wenn man sich nur oberhalb des Strichs in der Tabelle befindet.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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