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Es ist angerichtet in der Red Bull Arena - Henning Uhle Es ist angerichtet in der Red Bull Arena - Henning Uhle

RB Leipzig – Fans wollen mehr Getränkeauswahl

Nein, so geht’s nicht. Wer in die Red Bull Arena Leipzig geht, um RB Leipzig zu sehen, will nicht immer Red Bull trinken. Im Gegensatz zu den unzähligen Kritikern, die den Fans von RB Leipzig vorwerfen, sich mit Red Bull das Gehirn vernebelt zu haben, finden die Fans selbst, dass das Angebot eher suboptimal ist. Und ich kann das irgendwie bestätigen. Ich war ja neulich mal zu Besuch im Stadion.

Ich war ja neulich zur zweiten Runde des DFB-Pokals in der Red Bull Arena Leipzig. Der FC Erzgebirge Aue war zu Gast und wurde nach Verlängerung mit 3:1 nach Hause geschickt. Ich war es ja so nicht gewöhnt, dass sich in einem eher überschaubar breiten Gang Toiletten und Imbiss mehr oder weniger gegenüber standen. Entsprechend riesig war das Gedränge in der Halbzeitpause. Der eingefleischte Fan von RB Leipzig ist selbstverständlich daran gewöhnt. Der nimmt es gelassen. Und wer weiß, ob man das hätte anders lösen können. Vielleicht macht das ja auch die Atmosphäre überhaupt aus.

Wie auch immer, das ist ja gar nicht das, was ich erzählen will. Selbstverständlich konnte man am Imbiss neben Bier von Ur-Krostitzer auch die blauen Getränkedosen des Hauptsponsors des Vereins (nein, nicht Besitzer – das ist nach wie vor Quatsch) und Namenssponsors des Zentralstadions, nämlich der Red Bull GmbH, kaufen. Und für die Kids gab es Apfelschorle. Das war’s. Irgendwie habe ich eben auch Glühwein gesehen. Aber im Großen und Ganzen gibt es im Stadion wohl drei verschiedene Getränke.

Das ist irgendwie ein bisschen wenig. Wie wäre es mit Mineralwasser, mit Saft, was weiß ich, was sonst noch? Im Sommer hat die Catering-Firma gewechselt und Besserung gegenüber dem Vorgänger gelobt. Aber die magere Getränke-Auswahl im Stadion bringt die Fans auf die Palme. Nebenbei bemerkt, übrigens auch die überschaubare Auswahl an Essbarem. Das sollte ja alles irgendwie anders werden. Bis jetzt ist da noch nicht viel geschehen.

Nein, die Fans wollen nicht erreichen, dass Red Bull nun aus dem Sortiment gestrichen wird. Es geht lediglich darum, dass es eine größere Auswahl geben sollte. Der Verein hat der Leipziger Volkszeitung gegenüber wohl mitgeteilt, dass man die Wünsche des Fanverbands ernst nehmen würde und mit dem Caterer darüber reden würde. Noch steht aber wohl eine Lösung aus.

Nicht jeder im Stadion will sich zwischen Bier, Red Bull und Apfelschorle entscheiden müssen. Darüber sollte man wirklich ernsthaft nachdenken. Genauso bedenklich finde ich ein Erlebnis, das ich mit den Getränken hatte. Da wurde doch tatsächlich das Personal im Imbiss gefragt, ob das „richtiges Bier“ sei, was man dort ausschenken würde. Man würde den Fans wohl des öfteren alkoholfreies Bier „andrehen“, ohne das mitzuteilen.

Liebe Leute von Red Bull und von der Catering-Firma, das ist doch jetzt nicht euer Ernst. Bier und alkoholfreies Bier ist nicht das Gleiche. Das muss man schon angeben. Und die mickrige Auswahl könnt ihr doch auch nicht ernst meinen, oder? Also die Biersache kann ich nicht bestätigen, aber die Auswahl an sich. Und hier muss auf jeden Fall etwas geschehen. Denkt ihr nicht auch?

Foto: Es ist angerichtet in der Red Bull Arena – Henning Uhle

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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