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Choreo der Fans von RB Leipzig - (C) RB-Fans.de Choreo der Fans von RB Leipzig - (C) RB-Fans.de

RB Leipzig gegen den 1. FC Heidenheim

Gestern stieg der Überraschungsgipfel in Leipzig. Das erste Montagsabend-Flutlicht-Spiel einer Zweitliga-Mannschaft seit ungezählten Jahren. Angetreten sind die beiden Aufsteiger RB Leipzig und der 1. FC Heidenheim. Der Zweitligs-Vierte gegen den -Sechsten. Mit knapp 19000 Zuschauern in Leipzig war die Bude zwar lange nicht so voll wie an anderen Tagen. Aber was ich im vereinseigenen Radio namens Bullenfunk so mitbekommen habe, war die Stimmung trotzdem großartig. Gab es denn etwas über das Spiel zu berichten? Ja, sicher.

Die Heidenheimer waren mit geschlagenen 50 Fans angereist. Nun konnte das am Montagabend liegen. Aber wenn St. Pauli gegen Nürnberg an einem Montag spielt, ist die Entfernung auch egal. Ich denke, da haben wieder Protestler zugeschlagen. Unabhängig davon, dass sie damit ihre eigene Mannschaft schwächen. Der RB Leipzig spielte bis auf die letzten paar Minuten wieder ohne Daniel Frahn, dafür aber wieder mit Poulsen, der seiner Klasse wieder einmal gerecht wurde.

Es war ein spannender Fight in direkter Nachbarschaft zum Helene-Fischer-Konzert. Ich habe das Spiel per Livestream verfolgt. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe und schenkten sich nichts. Unterm Strich kann man sagen, dass das 1:1 Unentschieden gerecht war, obgleich die Leipziger die zwingenderen Chancen hatten. Man kann es wohl zusammenfassen mit Halligalli-Fußball, der da von beiden Mannschaften geboten wurde.

Die beiden Tore fielen in der ersten Halbzeit, wobei Heise die Ostwürttemberger in der 21. Minute durch kaltschnäuzige Ausnutzung der vorherrschenden Abwehrschwäche der Leipziger in Führung brachte. Aber diese wurde 10 Minuten später durch ein legendäres Freistoßtor von Dominik Kaiser wieder egalisiert. Aber dabei blieb es, trotz dass der RB Leipzig immensen Aufwand betrieb und die Heidenheimer immer wieder überrannte. Aber am Ende waren es eben mehr zwei verlorene Punkte als 1 gewonnener Punkt.

Der Kombinationsfußball, der auch auf Ballbesitz und Schnelligkeit baut, hatte nicht so zu dem Erfolg geführt, den man sich vielleicht gewünscht hatte. Und man hatte ja nicht gegen irgendwen unentschieden gespielt. Der 1. FC Heidenheim ist ein guter Bekannter der Leipziger, traf man ja schon in der dritten Liga aufeinander. Dort wurden die Südwestdeutschen Meister und wiesen die Sachsen ebenfalls schon in die Schranken. Ein Spiel auf Augenhöhe ist dann wohl das beste Fazit, welches man aus der Partie ziehen kann.

Ich habe das erste Mal in meinem Leben den Bullenfunk gehört, während das Spiel lief. Witzige Anekdoten wurden erzählt. Und ich fand es beeindruckend, wie schnell die beiden Moderatoren die vielen Informationen zum Spiel den Zuhörern nahe brachten. Zu Gast war der Fanbeauftragte Ingo Hertzsch, der sich auch noch ins Kommentieren einklinkte. Das war eine wirklich interessante Erfahrung, die ich bei Gelegenheit wiederholen werde.

Nach einem spannenden Spiel mit vielen Lichtblicken trafen dann noch zwei absolute Fachleute in Person der beiden Trainer aufeinander. Und da sah man, dass Fachkompetenz und Persönlichkeit viel ausmachen. Allerdings spielte für mich Schiedrichter Hartmann eine unglückliche Rolle. Er machte einige Fehler. Positiv dabei war, dass er beidseitig Fehler machte. Insofern ist auch hier alles in Ordnung. Und einen ausführlichen und sehr lesenswerten Spielbericht findet man dann wie immer beim Rotebrauseblogger.

Bildquelle: Choreo der Fans von RB Leipzig – (C) RB-Fans.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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