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RB Leipzig gegen den 1. FC Nürnberg

Was passiert eigentlich bei einem Spiel, bei dem eine Mannschaft drückend überlegen ist und 3:0 zuhause in Führung liegt? Das Team gewinnt. Und zwar nicht nur 3:0, sondern oftmals wesentlich höher. Noch dazu, wenn die eh schon führende Heimmannschaft in Überzahl spielt. So aber nicht der RB Leipzig. Die waren am Ende froh, dass sie noch ein 3:2 gerettet haben, obwohl sie sich nicht hätten wundern dürfen, wenn es noch zu einem Remis gekommen wäre. Wie kommt so etwas?

Man spielte gut, überlegen, druckvoll. Alles wunderbar. Selke wurde im Strafraum per Notbremse gestoppt. Der folgende Strafstoß durch Kaiser sorgte für das 1:0. In der 11. und 16. Minute traf dann noch Selke, sodass es nach einer reichlichen Viertelstunde verdient 3:0 stand. Auch in der Folgezeit zeigte die Rangnick-Elf, dass die Führung überaus verdient war. Denn die Nürnberger waren heillos überfordert mit dem, was Kaiser, Selke, Sabitzer und Co. da abzogen.

Der Franken-Trainer Weiler reagierte noch vor der Halbzeit und stabilisierte seine Hühnerhaufen-Abwehr. Der dann eingewechselte Bulthuis traf dann auch in der zweiten Halbzeit zum Anschluss. Und dann wurde noch Füllkrug eingewechselt, der dann auch noch traf. Da war sie wieder, die völlig unerklärliche Unsicherheit, die RB Leipzig immer wieder zu Tage bringt. Als dann noch die Nürnberger plötzlich Morgenluft witterten und wie die Wilden anrannten, hätte es gut und gern noch den Ausgleich oder gar die Führung für den „Glubb“ geben können, sogar müssen.

So war dann die Rangnick-Truppe heilfroh, dass sie Coltorti hatte und auch Sebastian die unsinnig agierende Truppe stabilisierte. Und wieder war es so, dass man eine komfortable Führung fast aufs Spiel gesetzt hatte. Wie sich das Alles zugetragen hatte, kann man hier aus Leipziger Sicht und hier aus Nürnberger Sicht nachlesen. Und wieder versteht es kein Mensch, wie diese Unsicherheiten immer kommen. Wahrscheinlich kann so etwas auch Trainer-Sportdirektor Ralf Rangnick nicht erklären. Man schafft sich immer wieder selbst Probleme und bringt sich in Erklärungsnöte.

Wie so ein Spiel immer wieder zustande kommt, in dem man fürchten muss, dass die lange Zeit unterlegenen Gäste noch die Punkte entführen, versteht kein Mensch. In den sozialen Netzwerken hieß es daher auch folgerichtig, dass sich dieser Sieg wie eine Niederlage angefühlt hatte. Denn man hat das Spiel komplett hergeschenkt. Und das darf einer Mannschaft mit so einem Potential und solchen Zielen, wie es nun mal beim RB Leipzig der Fall ist, einfach nicht passieren. Es zeigt aber auch, dass man den „Glubb“ niemals unterschätzen sollte. Und das hat die Rangnick-Truppe aber vielleicht gemacht. Haken dran, aber das darf zukünftig gern mal abgestellt werden.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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