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RB Leipzig gegen den SC Freiburg

Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das über weite Strecken unglaublich intensiv geführt wurde. RB Leipzig empfing gestern Abend den SC Freiburg. Der ambitionierte Sachsen-Club gegen die abgestiegenen Badenser. Es war ein wirkliches Spitzenspiel, das gestern Abend unter Flutlicht in der Leipziger Red Bull Arena vor knapp 26000 Zuschauern stattfand. Das Spiel hatte keinen Sieger verdient, aber beiden Mannschaften gebührt Respekt.

Die ersten zwanzig Minuten gingen eindeutig an die Breisgauer. Es schein so, als wären die Leipziger noch etwas unkonzentriert in der Anfangsphase des Spitzenspiels. So rund um die 15. Minute kamen die Streich-Spieler zu ein paar Möglichkeiten. Und dann drehten die Leipziger auf. Halstenberg und Sabitzer prüften Keeper Schwolow. Aber dann – man sagt „Wie aus dem nichts“ – gingen die Badenser durch Petersen in Führung, der von Philipp in den Strafraum geschickt wurde und Torwart Coltorti keine Chance ließ.

RB Leipzig rannte darauf hin gegen die Freiburger Abwehr an, bissen sich aber an der gut stehenden Verteidigung die Zähne aus. Ob es nun Selke, Demme, Orban oder wer auch immer war: Torschüsse gab es genug. Aber die Kugel wollte nicht ins Tor gehen. In einem Getümmel zwischen Orban, Selke und Keeper Schwolow kullerte der Ball über die Linie, aber vorher wurde auf Abseits entschieden, was von den Kommentatoren als falsch beurteilt wurde. Es hilft aber nichts, darüber zu fachsimpeln, mit 0:1 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel kam Teigl für den angeschlagenen Ilsanker, und RB Leipzig drehte gleich mächtig auf. Ein sehenswerter Angriff über Forsberg und Demme landete bei Selke, der humorlos volley abzog, und es stand 1:1. Und die rotweißen Spieler hätten nachziehen können und sogar müssen. Bruno hatte seine Chance, und einige weitere Chancen gab es auch noch. Freiburg hatte seine liebe Mühe, sich zu befreien. Aber wenn, dann wurde es immer wieder gefährlich. Abrashi und Petersen waren dabei die Männer der Stunde.

Etwa 20, 25 Minuten vor Schluss nahm die Qualität des Spiels deutlich ab. Das lag unter anderem an der stark nachlassenden Kondition beider Teams, die sich bis dahin nichts schenkten und sich einen sehenswerten Fight lieferten. Fortan bestimmten Unterbrechungen durch Fouls und Krämpfe das Geschehen. Alles in allem war es aber ein recht spektakuläres Flutlicht-Spiel im Leipziger Rund.

Von Leipziger Seite fand ich Diego Demme als herausragende Figur, auf Freiburger Seite war es in meinen Augen Nils Petersen. Das große Manko der Leipziger war die Chancenverwertung. Gegen ein Spitzenteam wie Freiburg bekommt man nicht so viele Chancen. Aber wenn, dann müssen mehr davon verarbeitet werden. So hätte es gut und gern 2:1, 3:1 für RB Leipzig ausgehen können. So ist das Spiel unentschieden ausgegangen. Aber sehenswert war es. Und ausführlich kann man es hier nachlesen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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