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Choreo der Fans von RB Leipzig - (C) RB-Fans.de Choreo der Fans von RB Leipzig - (C) RB-Fans.de

RB Leipzig gegen SV Darmstadt 98

Rivalitäten können gern auch mal ohne überflüssige Animositäten auskommen. So am Freitagabend, als RB Leipzig den SV Darmstadt 98 empfing. Die Sachsen und die Hessen begleitet eine besondere Rivalität. So sind beide im Gleichschritt durch die dritte Liga marschiert und auch beide aufgestiegen. Und es sah lange Zeit so aus, als ob beide Vereine im Gleichschritt durch die zweite Bundesliga marschieren würden. Aber die Hessen setzten sich gegen die „Dosentruppe“ durch. Aber am Freitag war alles irgendwie anders.

RB Leipzig ist im Wohnzimmer westlich der City sehr stark. So auch am Freitag. Gegen den speziellen Rivalen sollte das bitteschön auch so bleiben. Aber es war spannend über weite Teile des Spiels. Vor 25000 Zuschauern zur besten Zeit schenkten sich beide Teams nichts. Ein nominelles Fünfer-Mittelfeld hatte sich unter Coach Beierlorzer zuletzt bewährt, auch wenn ein Poulsen kein Mittelfeld-Spieler ist. Aber diese Konstellation hatte sich bewährt, und so ging das Alles so breit weiter wie die letzten Spiele.

Dem Spiel war anzumerken, dass hinten der inzwischen im Team angekommene Rodnei und im offensiven Mittelfeld der quirlige Forsberg fehlten. Compper war zwar Ersatz für Rodnei, konnte ihn aber nicht vollends ersetzen. Und Poulsen ist eben kein Forsberg. So klafften doch hier und da Lücken, die nicht zu übersehen waren. Aber die Mannschaft war trotzdem nicht schwächer als die ebenfalls starken Lilien. Man traf auf gut verteidigende Hessen und fand nicht oft den Weg zum Abschluss. Und der war dann eben auch immer wieder ungenau.

Und dann gingen die Hessen auch noch in Führung. Wer vorn eben die Buden nicht macht, bekommt sie hinten rein. Da war aber schon die Schluss-Viertelstunde angebrochen. Aber nicht einmal 2 Minuten später glichen Lukas Klostermann und Dominik Kaiser in Teamarbeit aus. Und man witterte Morgenluft. Da ging noch was.

Aber das Siegtor wollte nicht fallen. bis zur 93. Spielminute, als Dominik Kaiser einen Eckball hereingab, der vom zurück gekehrten Omer Damari verlängert wurde. Und plötzlich stand Torhüter Fabio Coltorti frei, drehte sich und schob zur Führung ein. Damit ist der stille Schweizer der Matchwinner geworden. Ich meine, er hatte mehrere Großchancen vereitelt und somit RB Leipzig im Spiel gehalten. Und dann erzielt er das Siegtor. Nicht sein erstes, aber das ist ja vielen bekannt.

Das Team um Dominik Kaiser und Daniel Frahn, der auch in der Schluss-Viertelstunde eingewechselt wurde, zeigte Geschlossenheit und Teamgeist. Man erzwang somit den Sieg gegen den – ja, nennen wir es so – Erzfeind. Die Lilien wollten sie in den Schatten stellen, was dann auch geklappt hat. RB Leipzig hat gezeigt, wie man das Versprechen mit dem Schatten einhält.

Ganz nebenbei wurde auch mal wieder die Trainerdebatte angeheizt, nachdem nun Jürgen Klopp irgendwas mit RB Leipzig zu tun haben will. Woher das Gerücht kommt, ist völlig unklar. Klar ist, dass in dieser Phase der Saison bei diesem Stand in der Tabelle der Verein keinen anderen Cheftrainer als Achim Beierlorzer gebrauchen kann. Und das ist auch eine Erkenntnis, die durchaus auch nächste Saison so weitergehen kann.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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