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Fans von RB Leipzig bei einem Heimspiel Fans von RB Leipzig bei einem Heimspiel

RB Leipzig hat längst einen neuen Trainer

Was nicht alles an Säuen durch die Medien getrieben wurde, was einen neuen Trainer für RB Leipzig betrifft. Dabei soll doch alles schon längst entscheiden sein. Wir können alle unsere Spekulationen einpacken, einen Kaffee im Schatten schlürfen und den eh schon feststehenden Aufstieg abwarten. Wieso auch nicht? Wenn doch eh schon die Würfel gefallen sind, spielt es doch auch keine Rolle mehr, oder?

Da wurden Markus Gisdol (ehemals TSG Hoffenheim), Markus Weinzierl (FC Augsburg) und – neben einer ganze Menge anderer Leute – auch Ralph Hasenhüttl (FC Ingolstadt) durch die medialen Dörfer dieser Fußball-Republik gejagt. Und bei jedem neu durch die Medien geprügelten Namen war man sich sicher, dass es nun also wirklich in echt und ohne Theater nur dieser und niemand sonst sein kann. Jeder hat das mitbekommen, darauf muss ich nicht mehr eingehen.

Die letzte Geschichte war also der Erfolgstrainer im oberbayrischen Ingolstadt. Es soll da Gespräche gegeben haben, die über kollegiale Austausch-Plappereien hinausgingen. So behauptet es jedenfalls der Audi-Club. Klar, was da spekuliert wird, ist schon naheliegend. Hasenhüttl hat ein Spielsystem in Ingolstadt etabliert, das wohl nicht ganz schlecht zu Leipzig passen würde. Aber auch der RB Leipzig würde sich ggf. an ein Fairplay halten und den Club informieren, wenn man sich mit dem Österreicher auseinandersetzen möchte.

So soll es auch bei Weinzierl in Augsburg gewesen sein. Da kam es allerdings zu einem ziemlichen medialen Durcheinander. Tja, und bei Markus Gisdol ist man sich keineswegs einig, ob man den gescheiterten Coach hier in Leipzig überhaupt sehen will. Da wird zwar auch viel spekuliert, dass Ralf Rangnick angeblich jemanden aus dem Kreis seiner Vertrauten auf den Trainerstuhl setzen will und deshalb Gisdol passen würde. Aber alles in allem würde man sich recht wenig mit dem Schwaben schmücken können.

In all das Theater platzt ein Name, der immer schon mal die Runde gemacht hat, wenn es um die Besetzung des Trainerjobs in Leipzig ging. Angeblich ist es wohl so, dass der Schweizer Lucien Favre in Leipzig übernehmen soll. Seit Herbst 2015 ist der sympathische Trainer beurlaubt, aber nicht ohne Job. Es würde eine Ablösesumme an Borussia Mönchengladbach fällig, würde man sich mit Favre einig werden. Vorausgesetzt, da wäre überhaupt etwas dran. Denn im verlinkten Bericht ist die Quelle nicht angegeben.

Aber hier finden wir eine Quelle, die davon erzählt. Mal abgesehen davon, dass es sich um einen großen Namen handelt, mit dem man eigentlich RB Leipzig nicht in Verbindung bringt, aber irgendwie wirkt das Favre’sche Spielsystem doch so völlig anders als das, was der Sportdirektor Rangnick spielen lässt. Zudem: Woher will die Quelle denn die angebliche Shortlist haben, wo Lucien Favre draufsteht? Also alles mal schön ruhig halten.

Mein Eindruck ist: RB Leipzig (in Person von Oliver Mintzlaff und Ralf Rangnick) ist sich schon mit einer Person einig. Aber wer das ist, wurde noch nicht großartig durch die Medien geprügelt. Und wenn es doch anders ist, dann ist es auch egal. Ich persönlich glaube, dass es ein Name ist, mit dem so keiner rechnet. So deutet sich das jedenfalls an, wenn ich mir so Interviews mit den RB-Vorderen ansehe oder anhöre oder durchlese. Wenn es nicht sogar Roger Schmitt ist. Oder Roberto di Matteo. Aber das werden wir alle noch zeitig genug erfahren, oder?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „RB Leipzig hat längst einen neuen Trainer

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