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RB Leipzig ist in Sachsen beliebter als Dynamo Dresden

Die Kritiker von RB Leipzig müssen jetzt ganz ganz stark sein: In Sachsen ist nun erstmals Dynamo Dresden nicht mehr die Nummer 1 bei den Fußball-Fans. Damit ist es nun entschieden. Schwarzgelb oder Rotweiß: So hieß der Disput. Und es hieß immer, dass doch niemand den „Brauseclub mit seinen Dosenkickern“ gut finden kann. Oftmals war da „Pfui Teufel“ zu lesen. Und nicht selten wurden Fans von RB Leipzig bedroht oder gar verletzt. Doch das Blatt hat sich gewendet. RB Leipzig ist damit die Macht im sächsischen Fußball. Wie kam das?

Knapp 30000 kamen im Durchschnitt in der letzten Zweitliga-Saison in die Red Bull Arena. 4000 mehr als noch ein Jahr zuvor. Und ca. 2000 mehr als bei Dynamo Dresden. Aber das ist alles kein Wunder, in Leipzig haben wir das wesentlich größere Stadion. Das macht in Leipzig eine Auslastung von etwa 69%, in Dresden stattdessen sind es 90%. Das ist es also nicht. Es geht wohl um die Beliebtheit. Dazu werden immer wieder Umfragen umher geschleudert.  Und dabei kam heraus, dass nur ein Zweitligist besser ist als RB Leipzig, nämlich der 1. FC Nürnberg. Davor sind lediglich Bundesligisten. Aber eben kein Dynamo.

Jetzt kann man natürlich sagen, dass das doch alles Makulatur ist, da das ja nichts über die eigentliche Beliebtheit aussagt. Aber glauben Sie mir ruhig, dass viele Fußball-Fans nichts mehr mit so vielen Geschehnissen zu tun haben wollen, mit denen man Dynamo Dresden in Verbindung bringt. Und letztlich kann man sich das ganze Gemaule der Dresdner bezüglich RB Leipzig und „Gründung auf Geheiß“ sparen. Denn die Anfänge von Dynamo Dresden waren nicht anders.

In der DDR gab es seit 1953 die Sportvereinigung Dynamo. Die war eine Sportvereinigung von Deutscher Volkspolizei, Ministerium für Staatssicherheit, Zoll und so. Und in die wurde am 12. April 1953 die damalige SG Deutsche Volkspolizei Dresden eingegliedert und damit der Sportverein als SG Dynamo Dresden neu gegründet. Also auf Geheiß der Staatssicherheit und Polizei wurde der Club gegründet, nicht aus reinem Spaß an der Freude. Nein, das ist nicht erstunken und erlogen, sondern hier nachlesbar.

Wie dem auch sei, die Abneigung gegenüber RB Leipzig verflüchtigt sich immer mehr. Die ganzen Schreckensszenarien, die da immer wieder an die Wand gemalt wurden, sind größtenteils ausgeblieben. Man merkt eben auch bei anderen, dass man in Leipzig nicht so sehr viel falsch machen kann. Und das erklärt dann auch die gewachsene Beliebtheit. Aber das müssen viele Traditionsfans wahrscheinlich noch verdauen. Aber keine Sorge: Das vergeht wieder.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „RB Leipzig ist in Sachsen beliebter als Dynamo Dresden

    1. Das ist mir alles bekannt. Dennoch halte ich vieles davon für Folklore. Auch die jämmerliche Aktion von dem Dresdner Club, kein Vereinswappen von RB Leipzig auf die Spielankündigung zu pappen. Es wird sich aber alles normalisieren.

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