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Eine Dose Red Bull für Die Roten Bullen - (C) noelsch CC0 via Pixabay.de Eine Dose Red Bull für Die Roten Bullen - (C) noelsch CC0 via Pixabay.de

RB Leipzig – Kein Dosen-Umstapeln mit Nils Quaschner

RB Leipzig befindet sich derzeit im Trainingslager auf der Arabischen Halbinsel. Der dort trainierende Quaschner ist dabei in der Diskussion. Der kam ja vom FC Red Bull Salzburg und gilt als eins der großen Stürmer-Talente. Eingesetzt war er zuletzt beim Salzburger Kooperationsverein FC Liefering. Und der Transfer von ihm nach Leipzig hat jetzt zu Diskussionen geführt.

Letzte Woche schrieb ich erst von dem an sich spektakulären Wechsel des Jungstars Quaschner. Der gebürtige Greifswalder fuhr ja auch mit nach Doha. Dort traf gestern RB Leipzig auf den auch dort im Trainingslager befindlichen FC Red Bull Salzburg zu einem Testspiel, das am Ende 3:3 ausging. Aber das war nicht die eigentliche Nachricht des gestrigen Tages.

Nein, es wurde über eben jenen Nils Quaschner diskutiert. Denn die FIFA hat etwas gegen den Wechsel des Stürmers. Die hat nämlich keine Spielerlaubnis bei RB Leipzig erteilt. Damit muss wohl der Wechsel rückgängig gemacht werden und der Spieler zurück nach Salzburg. Als Begründung gilt, dass Quaschner mit dem FC Red Bull Salzburg und dem FC Liefering bereits für zwei Vereine in der Hinrunde gespielt hat und nicht innerhalb einer Saison für einen dritten Verein mit dem RB Leipzig spielen dürfte.

Bei Red Bull als Financier ging man bislang davon aus, dass man bei der FIFA den FC Liefering nicht als eigenständigen Verein ansehen würde, da der ja quasi ein Farmteam des Europa League Teilnehmers ist. Allerdings sah das die FIFA grundsätzlich anders. Und schließlich war das bei Smail Prevljak nicht anders. Und deshalb gibt man sich bei Red Bull überrascht. Und Sportdirektor Ralf Rangnick muss wohl gesagt haben, dass man das Ganze juristisch prüfen lassen will.

Nun ja, irgendwie wirkt das Ganze so, als ob die FIFA nun einfach mal ein Exempel statuieren will. Mir ist so, als ob es immer wieder vorkommt, dass ein Spieler innerhalb einer Saison für mehr als zwei Vereine aufläuft. Und wie gesagt, bei Prevljak hatte ja niemand etwas dagegen. Da nun die Sache mit Quaschner gekommen ist, kann es nur so sein, dass die FIFA einfach mal sagen wollte: Nun ist mal Schluss damit.

Schade ist nur, wenn der Wechsel tatsächlich rückgängig gemacht werden müsste. Aber das sollte den Rückrundenstart von RB Leipzig nicht weiter tangieren. Problematischer ist es allerdings, dass der Sturm nun wieder geschwächt ist. Nicht nur, dass Quaschner wahrscheinlich nicht spielen darf. Der israelische Zugang Damari hat sich im Trainingslager verletzt und steht somit nicht zur Verfügung.

Nun werden Kritiker von RB Leipzig wahrscheinlich jubilieren, dass dem „Red Bull Gesockse“ ein „Schuss vor den Bug“ gut tun würde. Ich denke aber, dass es mal eine Zeit geben wird, in der solche Sachen wie mit Prevljak oder Quaschner normal sein werden. Vorerst werden aber keine weiteren „Dosenspieler“ mehr zwischen Salzburg, Liefering und Leipzig transferiert. Da aber die New York Red Bulls verkauft werden sollen, könnte von dort noch vielleicht jemand kommen. Warum auch nicht?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „RB Leipzig – Kein Dosen-Umstapeln mit Nils Quaschner

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