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Eine Dose Red Bull für Die Roten Bullen - (C) noelsch CC0 via Pixabay.de Eine Dose Red Bull für Die Roten Bullen - (C) noelsch CC0 via Pixabay.de

RB Leipzig – Kein Trainer in Sicht

Ob RB Leipzig jemals wieder einen Trainer für die Profi-Mannschaft haben wird? Die Unken rufen ganz laut aus dem Matsch. Nicht schlimm. Denn RB Leipzig wäre nicht RB Leipzig, wenn man nicht mehrere Eisen im Feuer hätte. Zwei sind ja weg geschmolzen, aber da liegen noch mehr. Schauen wir mal.

Thomas Tuchel hatte ja endgültig abgesagt. Dieser Trainer wird also lieber einen Verein mit großem Namen trainieren. In Rede stehen da der VfB Stuttgart und der Hamburger SV. Allerdings rauschen beide gerade mit voller Wucht der zweiten Bundesliga entgegen. Also dorthin, wo Tuchel nicht trainieren möchte. Es ist schon eine Krux für den Schwaben aus dem bayrischen Günzburg.

Dass der Trainer der TSG 1899 Hoffenheim, Markus Gisdol, abgeworben werden soll, ist nun aber auch vom Tisch. Man will sich nicht mit Hoffenheim anlegen. Denn Sportdirektor Rangnick soll ein guter Freund von Hoffenheim-Gönner Dietmar Hopp sein. Die BILD spielt nun aber die Karte, dass es den Trainer Ralf Rangnick wieder geben könnte. Ungeachtet der Tatsache, dass Interims-Trainer Achim Beierlorzer eigentlich einen ziemlich guten Job derzeit macht. Und auch ungeachtet anderer Gerüchte rund um den Trainerposten, bei denen auch ein André Breitenreiter vom SC Paderborn eine Rolle spielen soll.

Nun gut, dann stellen wir uns mal den Trainer-Sportdirektor-Hans-Dampf-in-allen-Gassen Ralf Rangnick einmal vor. Der will sich ja nur noch auf Leipzig konzentrieren, wie seit langem bekannt ist. So eine Trainer-Sportdirektor-Doppelfunktion gab es ja auch mal beim VfL Wolfsburg in Form von Felix Magath. Das ging ziemlich gut. Aber ich mag mir das nicht wirklich ausmalen. Und auch „Liga Zwei“ sieht Rangnick nicht als erste Option.

Nein, bei den Namen, die da derzeit kursieren, gefällt mir keiner richtig gut. Tuchel und Gisdol sind ja raus. Breitenreiter könnte bei Paderborn wegen Erfolglosigkeit seinen Job verlieren. Was soll der dann in Leipzig, wo doch hier alles dem Erfolg untergeordnet ist? Irgendwie kursiert dann noch Fred Rutten, der seinen letzten Verein, Feyenoord Rotterdam, erst kürzlich wieder verließ. Und ich habe auch mal irgendwo gelesen, dass Gertjan Verbeek vom VfL Bochum eine Rolle spielen könnte. Nein, das passt irgendwie nicht, hab ich so im Gefühl.

Der Einzige, der passen könnte, ist in meinen Augen der derzeitige Aushilfstrainer Achim Beierlorzer. Der macht eine solide Arbeit. Und der ist recht beliebt bei Mannschaft und Fans. Und der stellt sich voll und ganz in den Dienst des Vereins. Warum will man da also lang herum diskutieren? Aber das habe ich alles schon ausgeführt, oder?

Der RoteBrauseBlogger findet das News-Spielchen zumindest unterhaltsam, so lang man dieses Theater nicht allzu ernst nimmt. Und er bringt eine Fülle an Aspekten mit, warum sich die Suche als schwierig gestalten könnte. Und auch er findet, dass eine interne Lösung der Trainerfrage – also Beierlorzer zum Beispiel – die plausibelste Antwort wäre. Außer: Rangnick macht es selbst. Aber daran will doch niemand wirklich denken, oder?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „RB Leipzig – Kein Trainer in Sicht

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