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RB Leipzig leiht sich Kyriakos Papadopoulos aus

Das war gestern Abend die Nachricht rund um RB Leipzig schlechthin: Der Club leiht sich Kyriakos Papadopoulos von Bayer Leverkusen für ein Jahr aus. Der 24 Jahre alte Innenverteidiger soll die Abwehr-Löcher stopfen. Kurz vor dem Schließen des Transferfensters hat damit der Aufsteiger in die Bundesliga eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Und damit kann die Bundesliga-Saison endlich richtig anfangen.

Aufgrund seines Namens wurden gestern Abend via Twitter einige Wortspiele gemacht. Von „Papa ante Portas“ bis hin zu „Habemus Papam“ war irgendwie alles dabei. Man freut sich auf den Innenverteidiger und griechischen Nationalspieler. Seit längerem wird auf die Löcher in der Abwehr hingewiesen. Und nun hoffen die Fans darauf, dass diese Defizite durch Kyriakos Papadopoulos abgeschafft werden können.

Der Grieche gilt gemeinhin als beinharter Verteidiger, als Kante. Über ihn wird gesagt, dass er dahin geht, wo es weh tut. Soweit ich das gestern mitbekommen habe, war Kyriakos Papadopoulos bereits in Leipzig zum Medizincheck. Und den hatte er erfolgreich absolviert. Nach all der Verletzungsmisere in der Vergangenheit ist das ein gutes Zeichen. Und so kann der ehemalige Schützling vom früheren Schalke-Trainer Ralf Rangnick in Leipzig seinen Dienst antreten.

RB Leipzig ist in der Abwehr etwas riskant unterwegs. Die Innenverteidigung offenbart Lücken, die man so nicht gekannt hatte, seitdem es das Duo Compper / Orban gibt. Und ehrlich gesagt, ist das auch ein bisschen wenig, denn auf Atinc Nukan war meiner Meinung nach zu wenig Verlass, weshalb er verliehen wurde. Die Innenverteidigung als Herzstück der Abwehr muss sicher sein. Und deshalb wird nun mit hellenischer Kraft hier enorm nachgelegt.

Damit kann der kürzlich aus Salzburg gekommene Bernardo sich voll und ganz auf das defensive Mittelfeld konzentrieren. Das ist auch gut so, denn Innenverteidigung macht man nicht mal so nebenher. Spannend wird, was nun mit den Namen Khedira und Orban wird. Vielleicht gibt es ja auch Gedankenspiele zu Compper. Das muss aber die Zukunft zeigen. Papadopoulos wird als der wichtigste Transfer in diesem Sommer für RB Leipzig angesehen, und daran sieht man, wie brüchig die Abwehr ist, die einmal so sicher war.

Der Grieche absolvierte 12 Spiele für Olympiakos Piräus, 63 für Schalke 04 und 30 für Bayer Leverkusen. Zudem kam er auf 20 Spiele in der griechischen A-Nationalmannschaft. Mit 24 ist er also ein erfahrener Mann. Und soweit das alle Welt beurteilt, ist er ein echter Haudegen. Die Fans freut es. Und mit Ramalho, Tah, Dragović, Jedvaj und Toprak ist die rheinische Innenverteidigung nach wie vor exzellent besetzt.

RB Leipzig hat Kyriakos Papadopoulos erstmal für ein Jahr von Bayer Leverkusen ausgeliehen. Aber was sie bei der damaligen Leihe von Joshua Kimmich versäumt haben, haben sie im Falle des Griechen gleich festgezurrt: RB Leipzig hat sich eine Kaufoption für ihn gesichert. Dabei sind finanzielle Details nicht bekannt geworden. Das ist ja auch erstmal egal. Denn wir haben einen „Papa“ in Leipzig. Aber ist das nun der „Königstransfer“, von dem mittlerweile die Rede ist?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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