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Terrence Boyd bei der Nationalmannschaft der USA im Jahr 2013 - By Steindy (talk) 21:38, 22 November 2013 (UTC) (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Terrence Boyd bei der Nationalmannschaft der USA im Jahr 2013 - By Steindy (talk) 21:38, 22 November 2013 (UTC) (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Terrence Boyd und Co.: Spielerschwund bei RB Leipzig

Da sollen sich Spieler vor dem Absprung befinden. Terrence Boyd wird wohl RB Leipzig nicht mehr ewig zur Verfügung stehen, wenn das so weitergeht. Aber auch andere stehen im Verdacht, den Erstligisten bald oder spätestens im Sommer verlassen zu wollen. Man kann es unterm Strich verstehen, denn ein Fußball-Profi will auflaufen, und das bei der ersten Mannschaft. Das ist bei den Spielern, die im Verdacht stehen, nicht der Fall. Deshalb wollen sie weg.

Eine ewig lange Verletzung hat ihn unglaublich zurück geworfen. Terrence Boyd, der Zyklop des Teams, will weg. Wenn er immer mal in der U23 in der Regionalliga aufläuft, ist das zwar gut und schön, aber der Deutsch-Amerikaner will ja seine große Qualität unter Beweis stellen. Und nachdem er nach dem Rauswurf von Jürgen Klinsmann als US-Trainer auch in der Nationalmannschaft auf der Kippe steht, muss er dringend handeln. Deshalb wird er vermutlich den Verein wechseln.

Natürlich ist es schade, dass Terrence Boyd wahrscheinlich nicht gehalten werden kann. Aber kann man es ihm verdenken? Zumal er nicht wirklich gute Chancen auf einen Stammplatz bei den Profis hat. Da toben sich Yussuf Poulsen und Timo Werner aus. Als Ersatz fungiert Davie Selke, der damit auch nicht wirklich zufrieden ist. Und wenn auch Federico Palacios Martinez mehr Einsatzzeit als der „Zyklop“ erhält, muss er reagieren. Vom Gefühl her wird er den Weg in die Zweite Bundesliga oder in die USA oder so antreten.

Bei Rani Khedira ist es so, dass er sich einfach nicht in Leipzig durchsetzen konnte. Er wird wohl innerhalb Deutschlands wechseln. Bei den Profis ist das defensive Mittelfeld mit – nominell – Stefan Ilsanker, Diego Demme, Naby Keita und Bernardo brillant besetzt. Wenn die in Ungnade gefallenen Youngstars Vitaly Janelt und Idrissa Touré zurückgekehrt sind, stehen auch sie vor dem Schwaben. Und auch John-Patrick Strauß und vielleicht noch Gino Fechner aus der U23.

Er mag ein guter Spieler sein. Aber er findet zu wenig Beachtung. Nun steht man nicht immer mit bei irgendwelchen Personalplanungen dabei, aber vom Gefühl her denke ich, dass Rangnick und Hasenhüttl ohne Khedira planen werden. Sein Weg wird wohl in die Zweite Bundesliga führen. Vielleicht ja zurück zum VfB Stuttgart.

Was haben wir uns über Zsolt Kalmár gefreut. Der Ungar war auch einer derjenigen, die dem offensiven Mittelfeld vor 2,5 Jahren neuen Schwung gegeben haben. Allerdings stehen Marcel Sabitzer, Emil Forsberg, Dominik Kaiser und Oliver Burke vor ihm. Und die letzten beiden sitzen auch mehr draußen, als dass sie spielen. Kalmár wurde auch mal ausgeliehen, hat beim FSV Frankfurt ordentlich gespielt, wird sich wohl aber bei RB Leipzig nicht weiter durchsetzen können, was für den Nationalspieler unbefriedigend ist. Er spielt oft in der U23, keine Frage. Ober sonst?

Große Sorgenkinder sind zudem noch Davie Selke, Omer Damari und Kyriakos Papadopoulos. Die beiden Stürmer erleben eine höchst unbefriedigende Saison. Selke kommt derzeit an den beiden Spitzen Poulsen und Werner nicht vorbei. Er ist momentan nur Ergänzungsspieler. Und beim Israeli Damari gehe ich nach wie vor von einem Irrtum aus. Beim Griechen Kyriakos Papadopoulos weiß noch niemand, wie es weitergeht. Sein gebrauchtes Jahr ist geprägt von einer Knie-OP und einer Rotsperre.

Damari kommt nun zum Jahreswechsel zurück. Und dann? Ich meine, bei Boyd ist es nachvollziehbar, dass ihn die Fans vermissen werden. Viele haben mitgefiebert, ob es der sympathische gebürtige Bremer noch schaffen wird, sich wieder zu den Profis zurück zu arbeiten. Das hätte vielleicht klappen können. Aber Werner, Poulsen und Selke sind halt Hausnummern. Aber was bitte will man mit Damari anfangen? Und Khedira, Kalmár, Selke und Papadopoulos wünscht man eigentlich nur etwas weniger Saure-Gurken-Zeit. Was dann passiert, wird man sehen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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