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Zoff wegen FC International Leipzig

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich der FC International Leipzig unbeliebt macht. Es tobten ja schon allerlei Gerüchte durch Leipzig, die aussagten, dass man noch sein blaues Wunder – besser: oranges Wunder – mit den Einhorn-Kickern erleben würde. Und was soll ich sagen? Offenbar ist es nun schon soweit. Das ging schneller, als ich gedacht habe. Aber was ist eigentlich los?

Im Sportpark im Mariannenpark treiben einige Vereine Sport. Zu nennen sind hier neben dem SV Wacker noch der 1. FFC Wacker, der BC Eintracht, SG PKM Anlagenbau und der Rugby-Klub Scorpions. Und eben seit neuestem auch der FC International. Tja, und Schulsport findet auch in der Anlage statt. Aber offenbar benimmt sich der neue Club wie die Axt im Walde.

Der orange Club mit dem goldenen Einhorn soll sich nicht an Absprachen halten, ihm gestellte Aufgaben nicht erfüllen und die Kosten auf andere abwälzen. Aus diesem Grund hat der Hauptpächter der Sportanlage, nämlich der SV Wacker, den FC International einfach mal ausgesperrt. Der nämlich darf nun Sozialgebäude und gemeinsame Infrastruktur per sofort bis auf weiteres nicht mehr mitbenutzen.

Problematisch dabei ist, dass nun erst einmal Kabinen, Toiletten und Duschen nicht zur Verfügung stehen. Und damit ist das kommende Heimspiel am übernächsten Wochenende in Gefahr. Aber der Ärger muss nun einmal beseitigt werden, man muss sich ja auf irgendwas einigen. Oder was meinen Sie?

Wie zu so ziemlich vielem, wozu man den FC International Leipzig gern befragen möchte, stand auch niemand von Vereinsseite zu diesem Schwank zur Verfügung. Gefragt hatte die Leipziger Volkszeitung. Und eins ist wohl erst einmal klargestellt: Zwar hat man Jamal Engel – ehemals Chef der SG Sachsen Leipzig, die ja auch im Zwist mit dem Mitmieter des Alfred-Kunze-Sportparks, der BSG Chemie Leipzig, liegt – als Geschäftsführer beim FC International eingebracht. Aber laut Wacker-Präsident Drendel hat der wohl erst einmal nichts mit den Schwierigkeiten mit dem neuen Verein zu tun.

Alles in allem ein merkwürdiges Verhalten, wie sich der FC International Leipzig präsentiert. Da mögen sie sportlich noch so gut dastehen. Wenn man eine Sportanlage mit anderen nutzt, muss man sich schon unterordnen, gerade wenn man neu ist. Ich kann mich täuschen, aber hier wirkt das irgendwie unwürdig für einen Verein, der sich die Verständigung und Toleranz auf die Fahnen geschrieben haben will.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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