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Portemonnaie mit Geld - free picture by FidlerJan via morguefile.comPortemonnaie mit Geld - free picture by FidlerJan via morguefile.com

Bezahlschranken: Der Irrtum der Filterblase

Willst du den Journalismus profitabel erhalten, brauchst du eine Paywall. Und das ganz schnell. Wie ein Mantra wurde so etwas immer erzählt. Wie unsinnig das Alles ist, hat sich neulich bei „Wer wird Millionär“ gezeigt, als eine Studentin nichts mit dem Begriff „Paywall“ anzufangen wusste. Und nun stellt man sich die Frage, ob da nicht alle Welt einem Irrtum aufgesessen ist. Kann es sein, dass viele Internet-Nutzer mit so etwas nichts anzufangen wissen? Kann es sein, dass man das innerhalb der Filterblase – also der eigenen Parallelwelt in den sozialen Netzwerken – als geile Idee einstufte, ohne darüber nachzudenken, wie das der Leser eventuell findet? (mehr …)

Justiz - (C) succo CC0 via Pixabay.deJustiz - (C) succo CC0 via Pixabay.de

Urheberrecht: VG Wort erlebt schwere Schlappe vor dem EuGH

Ich habe mich vor längerem als Autor bei der Verwertungsgesellschaft Wort registriert. Und die hat vor dem Europäischen Gerichtshof verloren. Diese beiden Dinge gehören irgendwie zusammen, und ich muss dazu mal meine Meinung sagen. Denn es interessiert ja doch. Denn Autoren sollen ja auch künftig fair und vernünftig für ihre Arbeit vergütet werden. Ist das denn im Moment in Gefahr? Schauen wir mal. (mehr …)

Eine Zeitung vom "Leeuwarder Courant" - (C) Andrys CC0 via Pixabay.deEine Zeitung vom "Leeuwarder Courant" - (C) Andrys CC0 via Pixabay.de

Wenn ein Ex-Pirat plötzlich auf der anderen Seite steht

Da staunten viele, als ein Ex-Pirat plötzlich bei den Medien angestellt wurde. Statt gegen ist er nun auf einmal für das Leistungsschutzrecht. Ich weiß noch, wie ich ihn hoch gelobt habe als einen der klugen Köpfe innerhalb des orangen Haufen namens Piratenpartei. Und irgendwann wurde ich von ihm bei Twitter blockiert, was mir dann schon ein wenig seltsam vorkam. Dieser Mensch wirft gerade mehr Fragen auf, als was er sie beantwortet. (mehr …)

Eine Zeitung vom "Leeuwarder Courant" - (C) Andrys CC0 via Pixabay.deEine Zeitung vom "Leeuwarder Courant" - (C) Andrys CC0 via Pixabay.de

Aktive Sterbehilfe für deutsche Medien?

Jetzt haben sie das Leistungsschutzrecht ermordet. Es war gemeiner Meuchelmord. Niemand wird dieses unsinnige Anhängsel des Urheberrechts mehr betrachten. Axel Springer und Google haben sich geeinigt. Und alle anderen Verlage werden auch mit der Zeit einsehen, dass das Leistungsschutzrecht eine selten blöde Idee war. Ich polemisiere mal. (mehr …)

Google Suchmaschine - (C) Simon CC0 via Pixabay.deGoogle Suchmaschine - (C) Simon CC0 via Pixabay.de

Google-Vorgehen wegen Leistungsschutzrecht in Ordnung

Letzte Woche war ja die Rede davon, dass Google die Suchmaschinen-Einträge von Mitgliedsverlagen der VG Media nur noch mit Link und Überschrift und nicht mehr mit Anrisstext und Vorschaubild anzeigen wird. Und dummerweise – oder besser: wie zu erwarten war – passte das den Mitgliedsverlagen nicht in den Kram. Und so musste sich jetzt das Bundeskartellamt zu Wort melden. Die Posse geht also noch ein ganzes Stück weiter. Wer so eine Geschichte braucht, ist derweil nicht geklärt. (mehr …)

Google - (C) Simon via pixabay.deGoogle - (C) Simon via pixabay.de

Leistungsschutzrecht für Verlage rechtswidrig?

Google wird nun das in Gesetz gegossene „Leistungsschutzrecht für Presseverlage“ umsetzen. Der Suchmaschinen-Riese wird sich an die gesetzlichen Vorgaben halten und diejenigen Verlage, die in der VG Media organisisert sind, nur noch mit Link und Überschrift in der Suche anzeigen. Und damit soll sich nun Google in den Augen der VG Media rechtswidrig verhalten. Meint die VG Media. Es gibt Dinge, bei denen muss man sich zurückhalten, um nicht vor Lachen vom Stuhl zu fallen. (mehr …)

Google Suchmaschine - (C) Simon CC0 via Pixabay.deGoogle Suchmaschine - (C) Simon CC0 via Pixabay.de

Das Leistungsschutzrecht als Kobayashi-Maru-Test für Google

Viele kennen die Sternenflotten-Saga „Star Trek“. In dem von Gene Roddenberry geschaffenen Universum gibt es einen Test an der Sternenflotten-Akademie, der sich „Kobayashi-Maru-Test“ nennt. Und irgendwie kommt mir der Test gerade wieder unter, wenn ich an das unsägliche „Leistungsschutzrecht für Presseverlage“ denke. (mehr …)

Ein Stapel Zeitungen der L.A. Times - By Daniel R. Blume from Orange County, California, USA (A stack of newspapers) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia CommonsEin Stapel Zeitungen der L.A. Times - By Daniel R. Blume from Orange County, California, USA (A stack of newspapers) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Warum der Mainstream-Journalismus in Deutschland uninteressant wird

Man sieht es überall im Internet: „+++ EIL +++“ oder „Breaking News“ oder sonstwas. Und überall heißt es dann „Exklusiv nur bei uns“, „Gleich mehr bei uns“, „Unsere Reporter vor Ort“ oder dergleichen. Die großen deutschen Medien mit ihrem Mainstream-Journalismus sind auf Klickvieh aus. Und irgendwie nerven sie damit die Leute nur noch. Denn es scheint vorbei zu sein, dass man mit solchen Dingen noch seine Leser behält. Und woran liegt das jetzt? (mehr …)

Ein Stapel Zeitungen der L.A. Times - By Daniel R. Blume from Orange County, California, USA (A stack of newspapers) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia CommonsEin Stapel Zeitungen der L.A. Times - By Daniel R. Blume from Orange County, California, USA (A stack of newspapers) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Rivva künftig mit 650 Zeitungen und Blogs weniger

Kennen Sie den News-Aggregator Rivva? Rivva steht für die lautmalerische Version von River, also Fluss. Es handelt sich um einen der einflussreichsten News-Aggregatoren im deutschsprachigen Raum. Frank Westphal filtert laut eigener Aussage mit ihm „die sozialen Netzwerke nach den meist empfohlenen Artikeln und meist debattierten Themen“.

Rivva wird nun aufgrund des Leistungsschutzrechts für Presseverlage, welches am 01.08.2013 in Kraft tritt, neu ausgerichtet. Dabei werden hunderte Webseiten künftig nicht mehr gelistet. Wie wichtig Rivva für die deutsche Medienbranche ist, wird sich erst dann für die Verlage herausstellen. (mehr …)