Skip to main content
Flüchtende Geschäftsleute an der Börse - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de Flüchtende Geschäftsleute an der Börse - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de

Angst vor dem Crash der chinesischen Börse

der DAX hat wohl fast den kompletten Jahresgewinn 2015 verloren. Und weltweit haben sie wilde Schweißausbrüche. Crash an der Börse in China? Das kam ja auch alles wahnsinnig überraschend. Wissen Sie, da muss man kein ausgewiesener Experte sein, um davon schon einmal Wind bekommen zu haben. Und plötzlich zetern sie alle herum und tun so, als ob die Welt zusammenbrechen würde. Wegen einer einzigen Börse? Naja, so schlimm wird es nicht werden. Aber vielleicht gibt es ja schwere wirtschaftliche Folgen. Wer weiß das schon?

Nein, auch in China wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Irgendwann musste ja mal eine Korrektur kommen. Pünktlich dazu hat die chinesische Politik zu Neujahr ein Instrument eingeführt, das es erlaubt, bei Turbulenzen den Handel auszusetzen. Und dann öffnete die chinesische Börse und schoss wie ein Pfeil nach unten. Die Börse wurde – natürlich – geschlossen. Der zweite Handelstag dauert nach einem freien Fall der Börse gerade einmal 30 Minuten. Und mittlerweile haben sie weltweit Angst, wohin das noch führt.

Das hat wirklich niemand vorhersehen können? Wirklich nicht? Allein bei mir im Blog gab es das da und das da. Man weiß von einem bevorstehenden Crash im Reich der Mitte. Ganz plötzlich aber macht tatsächlich die Börse, wie ihr geheißen wurde. Und alle sind sie überrascht. Die wussten an den weltweiten Finanzplätzen davon, dass gewaltige Teile des Wirtschaftswachstums weltweit mittelbar oder unmittelbar mit China zusammenhängen. Und die haben allen ernstes die chinesische Börse derart heiß laufen lassen. Tolle Experten sind das.

Die Aktienmärkte in Shanghai und Shenzhen sind in den letzten Tagen innerhalb von Stunden gewaltig in die Knie gegangen. Weil eben einfach die chinesische Wirtschaft nicht mehr das ist, was sie mal war. Wie gesagt, das konnte niemand nicht vorher wissen. Deshalb ist es kein Wunder, wenn man dann von „Betrügerbörse“ erzählt. Ist es das? Toben sich an den Börsen ausschließlich Betrüger aus? Also nachdem man nun so überrascht tut, kann man das wirklich denken. Mal ehrlich, das nimmt ihnen doch niemand ab.

Es sei denn, die gleichen, die erst zu China-Investments geraten haben, sind nun die, die  vor einem Crash in China warnen. Aus beidem lässt sich Geld machen. Aber da bleibt dann immernoch die Sorge, was mit der chinesischen Währung ist. Aber wenn in China gerade eine Blase platzt, weil die Wirtschaft dort nicht so doll wie die Aktienkurse ist, was wäre denn der logische Weg bei der Währung? Was wäre denn, wenn das einfach mal einen Moment dauert, bis sich die Werte normalisiert haben? Oder sind wir dann wieder alle überrascht?

Verteilen Sie diese Erkenntnis doch einfach wie 0 andere auch

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.