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Flüchtlinge in Shinkiari - (C) tpsdave CC0 via Pixabay.de Flüchtlinge in Shinkiari - (C) tpsdave CC0 via Pixabay.de

Blogger für Flüchtlinge und Aktion Arschloch – Es geht los

Im deutschsprachigen Raum mehren sich Aktionen gegen den Flüchtlingshass. Und diese Aktionen kann man nur unterstützen. Das ist richtig so. Ich möchte mich zu zwei Aktionen äußern, die sowas von richtig sind, da sie genau das zeigen, wie es gehen kann. Die eine heißt „Blogger für Flüchtlinge“, die andere „Aktion Arschloch“. Und hier muss ich einfach mal kurz etwas aufschreiben.

#BloggerFuerFluechtlinge

Blogger machen ja gern verrückte Sachen. Aber sie machen wenigstens was. Selbst wenn das nach purem Aktionismus klingt und gern auch blind eingestuft wird, ich finde die Aktion „Blogger für Flüchtlinge“ sensationell. Die Blogger Nico Lumma, Stevan Paul, Karla Paul und Paul Huizing haben diese Initiative ins Leben gerufen. Es soll einzig und allein darum gehen, dass der Bevölkerung die Augen geöffnet werden. Ist das geschehen, sollen Spenden eingesammelt werden. Stand jetzt sind da bereits 92000 € zustande gekommen.

Das liegt aber auch an der großen viralen Wirkung, die Blogartikel haben können. Mitgeholfen haben unter anderem der Hans Reuter, Sabrina Kristen, Sandra Schink oder auch der Matthias Knoth. Unzählige weitere Blogger machen da mit. Ich kann sie nicht alle aufzählen. Ich empfehle aber einfach mal die sozialen Netzwerke:

Twitter

Facebook

Google+

Und so etwas verbreitet sich ja wie ein Lauffeuer. Sogar Medien berichten darüber. Von überall her hört man Zustimmung und dergleichen. Und irgendwie zeigt man so der Politik, wie es gehen kann.

#AktionArschloch

Eine andere Aktion macht seit ein paar Tagen Alarm. Involviert sind die Ärzte. Ja, Deutschlands Lieblingspunker. Die Band war immer schon politisch engagiert. Und die Band hat immer den Mund gegen rechts aufgemacht. Und so kam es 1993 zu dem Lied „Schrei nach Liebe“. Markant ist der Refrain. Ich zitiere ihn einfach mal und hoffe, dass das in Ordnung ist:

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt, dich zu artikulieren,
und deine Eltern haben niemals für dich Zeit.

Oh-oh-oh – ARSCHLOCH!

Sie kennen das Lied nicht? Dann passen Sie mal auf:

Mit der #AktionArschloch sollen nun die Verkäufe der 22 Jahre alten Single wieder angekurbelt werden. Der Erlös – inklusive GEMA-Erlöse – spendet die Band an die Organisation ProAsyl. Es zählt der Kauf über

Google Play Music

iTunes

Finetunes

Amazon

Man will den „Schrei nach Liebe“ nach 22 Jahren zurück in die Charts führen und somit ein klares Zeichen setzen, dass die Mehrheit des deutschen Volkes selbstverständlich nicht ausländerfeindlich ist und Stellung beziehen kann. In den Verkaufscharts von Google und iTunes hat das bereits geklappt. Und in den deutschen Charts ist das Lied plötzlich auch wieder. Es geht also.

Fazit

Nein, die Mehrheit der Deutschen ist nicht ausländerfeindlich. Die Politik hat so vieles versäumt, um die Flüchtlingsgeschichte in den Griff zu bekommen. Also muss das Volk einspringen und den hohen Herrschaften mal zeigen, wie man das macht. Und wir sehen, dass so etwas funktioniert.

Man muss sich nicht verstecken, man kann klar Flagge zeigen. Bei aller Skepsis, aber zunächst muss einmal den Flüchtlingen geholfen werden. Und das geht auf so eine Art und Weise sehr schnell und unproblematisch. Und Sie werden lachen, man muss sich dafür nicht mal prügeln. Helfen Sie einfach mit, es tut gar nicht weh.

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „Blogger für Flüchtlinge und Aktion Arschloch – Es geht los

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