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Flughafen Kassel-Calden - By Presse03 (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Flughafen Kassel-Calden - By Presse03 (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Brand in Flüchtlingsunterkunft Kassel-Calden: Was war die Ursache?

Neben dem Flughafen Kassel-Calden existiert eine Flüchtlingsunterkunft. In der hatte es dieser Tage gebrannt. Es gab einige Verletzte und Schaden. Meistens handelte es sich um Rauchgas-Vergiftungen, Kreislauf-Beschwerden und leichte Verletzungen. Aber auch Frakturen. Der größte Teil der Verletzten wurde bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Die 20 Wohncontainer sind ziemlich ausgebrannt. Tja, und jetzt?

Ich habe mal ein wenig in den News gekramt. Denn eigentlich hieß es, dass recht schnell mit der Untersuchung begonnen werden soll. Bisher ist irgendwie nur bekannt, dass es sich in Calden um einen „Brand von innen nach außen“ gehandelt haben soll. Aber wie das eben immer so ist: Es ist noch viel zu früh, um irgendwelche Mutmaßungen anzustellen. Dazu müssen erst einmal Brandursachenermittler die Sache in Augenschein genommen haben.

Und das kann noch dauern. Es waren Ermittler der Kriminalpolizei Kassel vor Ort. Und das sogar wiederholt. Allerdings haben sie noch keine Untersuchung durchführen können, weil die Konstruktion momentan akut einsturzgefährdet ist. Ein Betreten wäre für die Ermittler vermutlich lebensgefährlich geworden. Da ist es natürlich verständlich, dass diese erst einmal von einer Untersuchung absehen. Aber eben auch nicht ewig, wie ich gelesen habe.

Nun wurde eine Absprache mit dem Betreiber der Einrichtung getroffen. Voraussichtlich gegen Ende dieser Woche sollen die oberen Container abgetragen werden. Danach sollen die Brandursachenermittler zusammen mit Ermittlern des Hessischen Landeskriminalamtes den Ort des Geschehens begutachten können. Es geht um das „Gebäude 4“ mit insgesamt 30 Containern in zwei Stockwerken mit 120 männlichen, allein reisenden Männern aus 11 verschiedenen Ländern.

Wie ich bereits im oben verlinkten Artikel schrieb, wäre es wohl eine gute Idee, sich mit wilden Spekulationen und an den Haaren herbei gezogenen Mutmaßungen zurück zu halten. Bisher ist ja noch überhaupt nicht klar, was den Brand ausgelöst haben soll. Ich habe da die wildesten Wortmeldungen dazu gelesen. Aber die dürften im Allgemeinen nicht einen Schritt weiterhelfen. Aus diesem Grund sollten alle lieber abwarten, was bei der Untersuchung der Wohncontainer heraus kommt. Oder sehe ich das falsch?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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