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Die Axt im Walde - (C) kaboompics CC0 via Pixabay.de Die Axt im Walde - (C) kaboompics CC0 via Pixabay.de

Die Axt im Walde hackte sich die Arme ab

Akif Pirinçci hatte ich einen Blogartikel gewidmet, weil ich über seine Äußerungen gestolpert bin. Ich ahnte nicht, was nebenbei so ablief. Ich hatte mich in meinem Artikel auf einen Artikel von ihm im Blog „Die Achse des Guten“ bezogen. Und dann erfuhr ich das, was er auf der PEGIDA-Juliläumsdemonstration geäußert hat. Und irgendwie hat es das Ganze noch dazu geschafft, dass er sich mit seinen Äußerungen noch alle unterstützenden Hände abgehackt hatte. Kann man mal machen, oder?

Ich habe selten so einen schlimmen Artikel gelesen, wie den, auf den ich mich in meinem Artikel bezog. Das hatte schon etwas von Volksverhetzung an sich. Und nach wie vor ist dieser schlimme Artikel vollständig da. Es ist schon merkwürdig. Wie auch immer. Ich will da gar nicht darüber nachdenken. Jedenfalls ist das ziemlich übles Zeug gewesen, was er da geschrieben hatte. Und ich habe mich während des Durcharbeitens immer beschworen, das möge doch bitte alles nicht so sein, dass er auch nur ansatzweise Recht hat.

Jedenfalls fiel er am Montagabend in Dresden auf, weil er ganz üble Sachen erzählt hat. Er hatte sich zur Flüchtlingspolitik geäußert, wie es PEGIDA nun einmal macht. Und auf einmal machte er das wahr, was er vorher angekündigt hatte: Er wollte sozusagen dem Begriff Hetzrede eine völlig neue Qualität verleihen. Oder so. Jedenfalls meinte er wohl, dass es selbstverständlich eine „Lösung der Flüchtlingsfrage“ gäbe, aber die Konzentrationslager ja geschlossen seien. Und all so etwas.

Ich bin es leid, alle möglichen Artikel herauszusuchen, die dazu geäußert wurden. Fakt ist in jedem Fall, dass sich PEGIDA sogar für die Äußerungen von Akif Pirinçci entschuldigen musste. Aber nicht nur das. Der Verlag hat wohl auch seine Bücher aus dem Verkehr genommen. Und auch die Buchhändler verkaufen wohl derzeit keins seiner Bücher. Zudem haben sich wohl Partner und Freunde abgewendet. Wenn das Alles stimmt, was man so lesen kann. Und wie gesagt, ich bin es leid, dazu unzählige Informationen herauszusuchen.

Wie auch immer – die Axt im Walde hat sich die Hände abgehackt. Ich glaube, auch gelesen zu haben, dass die Behörden gegen den Autor ermitteln. Das ist auch gut und schön, aber was Akif Pirinçci da abgelassen hat, hat sich sicherlich in dem einen oder anderen Gehirn eingebrannt. Und das ist das eigentliche Schlimme und das Verbrechen. Gelaber vergisst man irgendwann. Aber er hat es ja womöglich geschafft, dass sich da solches Gedankengut eingebrannt hat. Und das kann noch schlimme Konsequenzen haben. Deshalb muss es Konsequenzen für ihn geben. Oder etwa nicht?

Es heißt übrigens, dass er womöglich ein besseres Angebot als das von seinem Verlag vorliegen haben könnte. Und dass seine Katzenbücher nun auch als böse eingestuft wurden. Quatsch. Akif Pirinçci hat gehetzt und vieles fades Zeug erzählt. Und das hängt nicht mit irgendeinem Verlag zusammen. Punkt.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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