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Capitol in Washington, Sitz des Kongresses der USA - (C) Nemo CC0 via Pixabay.de Capitol in Washington, Sitz des Kongresses der USA - (C) Nemo CC0 via Pixabay.de

Donald Trump und sein Anti-Establishment

Donald Trump ist der künftige Präsident der Vereinigten Staaten. Und er punktete damit, die US-amerikanische Mittelschicht wieder mehr mitzunehmen. Er wollte sich angeblich dem Kampf gegen das Establishment verschreiben. Jetzt, nachdem das Kabinett Trump immer mehr Formen annimmt, muss man schon sarkastisch feststellen: Das war ein wunderbarer Plan.

Man hat irgendwie gedacht, dass sich Trump als politischer Nobody mit politischen Experten umgibt. Gerade vor seinem Make-America-Great-Again-Gerede. Schließlich hat er im Wahlkampf dem Establishment und dem Lobbyismus den Kampf angesagt. Die amerikanische Mittelschicht wollte er mitnehmen. Hatte er gesagt.

Wenn man sich aber so umschaut, wen er so um sich herum geschart hat, dann kann man eigentlich nur denken, dass er da jeden veralbert hat. Denn das, was sich da Donald Trump zusammen baut, ist kein Kabinett. Was er da baut, ist sein Country- und Golf-Club irgendwo auf dem Land. Das wird ein reiner Club der Milliardäre. Und Johnny aus Chicago, der seine Hoffnungen in Trump gesetzt hat, staunt nicht schlecht.

Das Kabinett Trump ist aber nicht nur ein Stelldichein der amerikanischen High Society. Dieses Kabinett rückt auch sehr nah an die russische Regierung heran. Entweder pflegen die Milliardäre schon enge Beziehungen zu Putin und Co. Oder sie gelten als von Putin abgenommen. Ich bin mir noch nicht sicher, wohin das die Weltgemeinschaft führen wird. Und was das Ganze für das angeschlagene Europa bedeutet.

Und wie darf das Ganze die amerikanische Mittelschicht verstehen? Da sind keine Politiker am Werk, die Amerika wie groß machen können. Da sind Wirtschaftsbosse am Werk, denen der normale Werktätige in den USA ziemlich egal ist. So darf es zumindest wirken. Und es darf auch so wirken, dass dem Kabinett Trump die Ökologie egal sein wird. Ob das gut geht, wage ich stark zu bezweifeln.

Donald Trump wird der mächtigste Mann der Welt. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Alles entwickelt. Ich habe allerdings das dumme Gefühl, dass wir einiges an merkwürdigen Überraschungen erleben werden. Amerika hätte wieder groß werden können. Aber ich glaube, nicht mit einem solchen Kabinett, oder?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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