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Panzer - (C) Cianna via pixabay.de Panzer - (C) Cianna via pixabay.de

Europa: Erhöhte Kriegsgefahr

Nein, es ist kein Witz: In Europa gibt es laut European Leadership Network eine erhöhte Kriegsgefahr. Das Netzwerk besteht nicht aus Idioten. Und das macht es aus, weshalb ich da mal darüber schreiben muss. Denn es könnte sein, dass das stimmt. Es könnte sein, dass das nur nicht prominent in den Medien gelandet ist. Es könnte aber genauso gut sein, dass das Alles übertrieben ist. Also müssen wir genau schauen, was da so erzählt wird.

Im Normalfall beziehe ich mich niemals auf die Plattform NEOpresse. Und das mit gutem Grund, denn oft genug erzählt mir der Blog augenscheinlich irgendwas zu Verschwörungstheorien und so etwas. Jetzt nicht so wild, wie es andere machen, über die man sich lange Zeit belustigen kann. Aber inwiefern das Alles nicht tendenziös ist, konnte ich noch nicht zweifelsfrei feststellen. Was ich aber festgestellt habe, ist die zeitweise erschreckende Nähe zur Realität. Ich kann beim besten Willen nicht unterstellen, dass der Blog irgendwie pausenlos hetzen würde.

Und dort habe ich gelesen, dass das so genannte „European Leadership Network“ eine erhöhte Kriegsgefahr für Europa sieht. Jetzt werden Sie denken, dass das „Network“ irgendwie eine Vereinigung von Schwarzmalern und Weltuntergangspropheten und Verschwörungtheoretikern ist. Dem ist aber nicht so. Viel mehr sind in dem Netzwerk ehemalige Spitzenpolitiker aus Europa. Die Organisation hat ihren Sitz in London und hat sich der friedlichen, atomwaffenfreien Zukunft verschrieben.

Mitglieder der gemeinnützigen Organisation sind aus Deutschland zum Beispiel:

  • der ehemalige Staatsminister im Auswärtigen Amt Gernot Erler
  • der ehemalige Diplomat und Volljurist Wolfgang Ischinger
  • der ehemalige Bundesverteidigungsminister Volker Rühe
  • der ehemalige Bundesaußenminister Hans Dietrich Genscher

Im Wikipedia-Artikel zu der Organisation steht zu lesen, dass das „ELN“ 2014 in Bezug auf die Ukraine vor einem „Krieg aus Versehen“ gewarnt hatte. Und genau dieses Thema hat gestern die deutschsprachige Bloggerwelt durcheinander gebracht. Aber das ist nicht einfach so ein Aufwärmen. Denn seit Juli gibt es ein neues Positionspapier der Organisation, in dem vorgeschlagen wird, wie eine militärische Auseinandersetzung zwischen Russland und der NATO verhindert werden kann (hier die deutsche Version, hier der zugehörige englische Artikel des Netzwerks).

Wer weiß, es kann ja durchaus sein, dass es durchaus mal wieder eng werden kann zwischen „Osten“ und „Westen“. Man kann das nicht einfach von der Hand weisen. Und irgendwie denke ich mir so, dass der „Westen“ ja Waffen ins Terrorgebiet des IS geliefert hat, der „Osten“ aber auch. Weshalb ich irgendwie dabei bin, dass die Warnung des „ELN“ irgendwie auch mit der Flüchtlingsthematik im Zusammenhang steht. Jedenfalls scheint tatsächlich etwas dran zu sein, dass die Kriegsgefahr für Europa steigt. Das liest man auch in anderen Publikationen, weshalb ich die NEOpresse durchaus ernster als bisher nehmen muss.

Wenn ich da sehe, dass Europa gegen Russland aufrüstet, gehe ich schon mal ein wenig in Deckung. Wenn sogar die etablierten Medien davon schreiben, muss ja irgendwas dran sein. Und mich würde es nicht wundern, wenn die Flüchtlinge als menschliche Schutzschilder auch noch missbraucht werden. Sorry, aber je länger man darüber nachdenkt, desto abstruser werden die Gedanken, die einen da umtreiben. Und das will ich irgendwie nicht am Wochenende.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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