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Islamischer Staat: Flagge - By Yo (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons Islamischer Staat: Flagge - By Yo (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Islamischer Staat und Europa – Um die Ecke gedacht

Wenn wir jetzt mal innehalten und einfach mal darüber nachdenken, wie sich der Terror des Islamischen Staates auswirkt, worauf kommen wir? Klar, es werden derzeit wie verrückt Ängste geschürt. Das ist sicherlich etwas zu hoch gegriffen. Aber man muss wirklich darüber nachdenken, wie man sich europaweit künftig verhält. Es gibt da einige Leute, die hier offen von einem Bündnisfall reden. Der tritt ein, wenn ein Land in einen Krieg eintritt und seine Bündnispartner um Unterstützung bittet.

Ich höre schon alle auf mich einschimpfen: Du Nazi! Du brauner Spinner! Und all so etwas. Ich habe ja schon einmal darüber geschrieben, wie schnell man beleidigt wird. Aber machen Sie nur, ich muss hier einfach mal was aufschreiben, das mich irgendwie beschäftigt. Um es kurz zu machen: Vielleicht haben ja doch einige Leute Recht damit, wenn sie immer wieder davor warnen, dass es schlichtweg zu viele Flüchtlinge sind, die da zu uns kommen.

Ich meine, es besteht keine Frage, dass Flüchtlinge, die vor Krieg und Terror geflohen sind, einfach mal Hilfe brauchen. Die Hilfe soll möglichst umfassend und all das sein. Das steht überhaupt nicht zur Debatte. Aber was, wenn unter den vielen Flüchtlingen auch IS-Kämpfer sind? Offenbar haben sich ja zwei von den Akteuren vom vergangenen Freitag als Flüchtlinge in Griechenland registrieren lassen. Gut, das kann auch nur ein Gerücht sein, weil die Nachrichtenlage dazu sehr neblig ist. Aber was wäre denn, wenn da etwas dran wäre?

Darum wird mehr ketzerisch darüber nachgedacht, aufgrund des Sicherheitsverlangens der Bevölkerung Mikrochips unter der Haut einzupflanzen und das Bargeld zu verbieten. Ich denke schon, dass das etwas weit hergeholt ist. Aber wer weiß, völlig abwegig sind solche Gedankenspiele vielleicht doch nicht. Natürlich sind implantierte Chips augenscheinlich Mumpitz. Aber he, an Bord der MH370 saßen Ingenieure der Firma Freescale Semiconductor, die sich mit genau solchen Chips beschäftigt haben.

Und nachdem derzeit von einer sehr langen Auseinandersetzung zwischen EU und DAESH / Islamischer Staat auszugehen ist, werden wohl weiterführende Gedankenspiele gemacht. Was wäre denn, wenn das Ganze in einen dreißigjährigen Krieg münden würde? Das Ganze wäre dann ja auch noch asymmetrisch, da ja die Terroristen in kleinen Gruppen unterwegs sind, während die europäischen Streitmächte mit Panzern, Flugzeugen und dergleichen ankommen.

Wir können uns darauf gefasst machen, dass sich der Islamische Staat nicht so leicht beseitigen lässt wie hierzulande der Nationalsozialistische Untergrund. Wenn wir bedenken, wie präzise der Terror-Bund arbeitet, dann ist da noch einiges zu erwarten. Es ist möglich, dass sich hier ein mächtiger Gegner aufgebaut hat. Und es scheint derzeit so, als hätten die „westlichen Mächte“ keine Handhabe gegen diesen Gegner.

Aber man hat ihn ja selbst aufgebaut. Der Nahe Osten wurde destabilisiert, es wurden Waffen dahin geliefert, und nun wundert man sich über die Konsequenzen. Man wusste ja auch, dass es einen großen Waffen-Schwarzmarkt auf dem Balkan gibt. Warum hat man da nicht eingegriffen? Und jetzt hat man eine ganze Menge Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und vom Balkan. Ist es dann ein Wunder, dass es da eine gehörige Anzahl Leute gibt, die dem Ganzen da etwas skeptisch gegenüber steht?

Mir kann man nicht vorwerfen, dass ich in irgendeiner Art und Weise radikal denke. Das konnte man noch nie und wird es auch zukünftig nicht können. Aber wenn man das Alles mal so überblickt, was da los ist, dann kann es dem geneigten Beobachter schon bange werden. Nicht vor Flüchtlingen an sich. Sondern vor denen, die sich unter die Flüchtlinge gemischt haben, und vor denen, die mit aller Macht der Welt ihren rückwärts gewandten Glauben aufzwingen wollen. Und am Ende hat alles wieder nur mit Geld zu tun, denn Krieg ist nun einmal die beste Gelddruckmaschine.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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