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Im Fadenkreuz - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de Im Fadenkreuz - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de

Pariser Verdachtsmomente

Es ist seltsam. Jetzt übt man sich im Aufstellen von Theorien, die vor ein paar Wochen schon gegolten haben. Es geht um den Pariser Terror. Am 13.11.2015 kam es in der französischen Metropole zu entsetzlichen Anschlägen. Und irgendwie kommt man seitdem immer mal wieder daher und erzählt etwas, das gut und gern als Verschwörungstheorie durchgehen könnte. Also wenn es denn nicht so wäre, dass da etwas dran sein könnte. Ich stolpere immer mal wieder darüber.

Es ist schon eigenartig, dass sich Terroranschläge in großen Metropolen immer wieder rund um Antiterror-Übungen der Sicherheitsbehörden abspielen. So hieß es bereits kurz nach den Pariser Anschlägen, dass Anschläge in westlichen Großstädten zeitlich im gleichen Rahmen abliefen wie diese Aktionen von Militär und Polizei. Angeführt werden hier New York und Washington 2001, Madrid 2004, London 2005, Norwegen 2011, Boston 2013 und auch Paris 2015. Notfallübungen waren es. Für Boston habe ich ja selbst darüber geschrieben.

Wie ist das jetzt eigentlich? Ist das auf irgendeine logische Art und Weise erklärbar? Oder sind das Alles wilde Verschwörungstheorien? Ich kann mir das nur so erklären, dass jeweils die Einsatz- und Rettungskräfte in Alarmbereitschaft versetzt wurden, weil die Geheimdienste entsprechende Warnungen ausgesprochen hatten. Das wiederum würde ja bedeuten, dass die Behörden zumindest den Versuch unternommen hatten, den möglichen Schaden zu begrenzen. Klar, das ist alles nicht abschließend zu bewerten, Fragezeichen bleiben.

Es liegt in der Natur des Menschen, solche Dinge dann zu hinterfragen. Es dürfte nicht verwundern, dass sich jetzt einige Menschen um ihre Sicherheit betrogen fühlen. Aber ist es denn überlegenswert, dass die angesprochenen Notfallübungen dazu dienen, Terroranschläge wie die von Paris überhaupt erst zu ermöglichen? Natürlich ist es denkbar, dass hier dann Terroristen für Teilnehmer der jeweiligen Übung gehalten werden können. Aber ist es denn wirklich so einfach? Und ist es nicht noch viel einfacher, sich dann hinzustellen und Terroranschläge als Legitimation für erhöhte Sicherheit zu beschreiben und dann Terroristen für Helfershelfer der Sicherheitsbehörden zu bezeichnen?

Ich weiß nicht, irgendwie will ich das nicht glauben. Denkbar ist es, keine Frage, weshalb ich auch oben angeschnitten habe, dass es zu einfach wäre, das Alles als Verschwörungstheorie abzutun. In Sachen #ParisAttacks wäre es aber fatal, wenn da wirklich etwas dran wäre. Denn stellen Sie sich einmal vor, wie dann die Denke wäre: Man provoziert einen Terroranschlag, um den Einsatz in Syrien zu begründen. Und damit fördert man zwangsläufig weiteren Terror.

Ach, gehen Sie einfach weg, ich will das Alles gar nicht hören. Ist das nun eine Verschwörungstheorie? Kann das Alles echt sein? Sind wir jetzt endgültig in George Orwell’s Dystopie „1984“ gelandet? Wie ist Ihre Meinung dazu? Aber vor allem: Wieso wird das Thema immer wieder präsent, aber nicht wirklich großer Gesprächsstoff?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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