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Unister: Chef Thomas Wagner abgestürzt

Die ins Trudeln geratene Unister Holding GmbH steht ohne Kopf da. Thomas Wagner stürzte über Slowenien mit dem Flugzeug ab. Jetzt stellen sich Fragen. Das Unglück vom Donnerstag wird vorerst als ein tragischer Unfall hingestellt. Trotzdem gibt es manches, was man infrage stellen kann. Denn neben dem Chef Thomas Wagner befand sich noch mindestens ein weiterer Gesellschafter an Bord des Kleinflugzeugs.

Wagner befand sich auf dem Rückflug von Venedig nach Leipzig. Über Slowenien soll es zu Vereisungen gekommen sein. Und in deren Folge stürzte die „Piper 32“ ab. Der CEO des unter Druck befindlichen Betreibers von fluege.de, ab-in-den-urlaub.de, kurz-mal-weg.de, auto.de und vielen anderen Portalen war quasi das Herz des Leipziger Unternehmens, das lange Zeit nicht aus den Schlagzeilen kam.

Angeblich sei man geschäftlich in Venedig gewesen. An Wagners Seite der Mitgesellschafter Oliver Schilling, wie man so erzählt. Das ist aber nicht bestätigt. Bezüglich Unister ist eh immer wieder einiges Rauschen im Blätterwald zu bemerken. So hieß es auch mal, dass die Reisesparte (ausgerechnet) verkauft werden solle, weil das Unternehmen Geldnöte haben soll. Was daran alles stimmt, weiß man nicht.

An Bord der Maschine soll sich auch angeblich ein Geldkoffer mit einer großen Menge Bargeld befunden haben. Die Rede ist von 4 Millionen Euro. Das soll soweit schon mal nicht normal für Thomas Wagner gewesen sein. Ob da irgendein Verdacht dahinter steckt, dem nachgegangen werden muss, ist eine der offenen Fragen. Eine weitere offene Frage ist noch ungeheuerlicher. Hier schaltet sich der frühere Sprecher Konstantin Korosides ein.

Der glaubt nämlich nicht an einen Unfall. Er bringt nach einer früheren Razzia im Unternehmen ins Spiel, dass am Fahrzeug von Wagner Manipulationen gelaufen seien. Wagner soll um seine Sicherheit besorgt gewesen sein. Allerdings heißt es ebenfalls, dass die Piper gar nicht für die Wetterbedingungen in Slowenien geeignet gewesen sei. Dennoch schließt Korosides einen Unfall aus.

Unister ist immer wieder in den Schlagzeilen. Was auch immer wirtschaftlich im Unternehmen lief, am Tod von Thomas Wagner hat das Unternehmen keine Aktie. Warum auch? Unister ist Thomas Wagners Baby, er hat ein einzigartiges Unternehmen aufgebaut, in dem allerdings seit 2 Jahren gewaltig der Wurm steckt. Die über 1000 Mitarbeiter werden alles daran setzen, dass durch den Tod des Architekten nicht der ganze Laden in sich zusammenfällt. Denn das wäre fatal.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

4 Gedanken zu „Unister: Chef Thomas Wagner abgestürzt

  1. Über das Geschäftsgebahren von Herrn Wagner darf man durchaus unterschiedliche Meinungen haben, aber ein rein von Spekulationen getriebener Artikel, dazu noch schlecht recherchiert von Ihnen, wird einem Ereignis wie dem Tod eines Menschen nicht gerecht.

    Nur um kurz zu zitieren: „Die Rede ist von 4 Millionen Euro. Das soll soweit normal für Thomas Wagner gewesen sein.“

    Hätten sie diverse Quellen gelesen, hätten Sie vielleicht zumindest diesen Fehler nicht hinterlassen. So heißt es z.B. in in http://www.dnn.de/Mitteldeutschland/News/Unister-bestaetigt-Auch-Gesellschafter-Oliver-Schilling-unter-Absturzopfern oder http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Unister-bestaetigt-Auch-Gesellschafter-Oliver-Schilling-unter-Absturzopfern „[…] Das entspricht nicht dem Geschäftsgebaren von Thomas Wagner. Wir werden eng mit den Behörden zusammenarbeiten, um diesem Verdacht nachzugehen.“

    Herzlichen Gruß, Arno

    1. Danke für die Korrektur. Ich kenne diesen Artikel, den Sie verlinkten. Ich habe schlicht das Wort „nicht“ überlesen. Die Korrektur habe ich demnach eingepflegt. Schlechte Recherche lasse ich mir aber nicht unterstellen.

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