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Firmenlogo der Unister Holding GmbH - See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons Firmenlogo der Unister Holding GmbH - See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons

Unister: Das Desaster ist doch größer als erwartet

Unister, der Leipziger Betreiber von Internetportalen, ist insolvent. Und so allmählich wird klar, dass das Desaster größer ist, als es erwartet wurde. Wie das eben immer so ist, kommen immer weitere Nachrichten zum Unternehmen um die Ecke. Es gibt neue Vorwürfe, und es gibt Anzeichen, dass die Pleite der Mutter doch nicht an den Tochterfirmen spurlos vorbei geht. Letzteres war zwar erst dementiert worden, und den Versuch musste man anerkennen. Aber es scheint schlimmer um die Firmengruppe zu stehen, als man dachte.

Ich habe dieser Tage gefragt, was mit „Ab in den Urlaub“ und „Flüge.de“ und so wird, nachdem nun die Mutter Unister Insolvenz angemeldet hatte. Allen Verlautbarungen zufolge war es so, dass die Insolvenz die Töchter nicht betreffen würde. Aber das scheint gar nicht richtig zu sein. Nun hat die Firma „Urlaubstours GmbH“ einen Insolvenzantrag gestellt (auch mit Mitteilung des Insolvenzverwalters). Die erste Tochter der Unternehmensgruppe ist nun direkt von den Problemen der Holding betroffen.

Die Tochter ist der einzige echte Reiseveranstalter innerhalb der Gruppe. Allerdings sind die bereits gebuchten Reisen über „Urlaubstours GmbH“ gesichert. Das ist wohl durch die „Generali Versicherungen“ und deren Versicherungsvermittler „Reisegarant“ bestätigt. Es ist denkbar, dass sich hier bereits ein erster Interessent heraus kristallisiert. Der Unterschied zwischen „Urlaubstours“ und anderen Töchtern von Unister ist, dass die Tochter tatsächlich Eigengeschäft hat und damit kräftig zum Konzernergebnis beiträgt.

Unterdessen gehen die Ermittlungen zum Absturz des Kleinflugzeugs mit Unister-Gründer Thomas Wagner weiter. Und es werden Stimmen laut, die besagen, dass Thomas Wagner betrogen worden sei. Das würde aus Papieren hervorgehen, die neben 10000 Schweizer Franken an der Unglücksstelle gefunden wurden. Angeblich würde es um Falschgeld gehen, über das Wagner in Venedig Anzeige erstattet haben soll. Aber das wird noch weiter überprüft. Und da die Leichname bis zur Unkenntlichkeit verbrannt sind, dauern die gesamten Ermittlungen noch an.

Das Ganze wirkt immer mehr wie ein handfester Thriller. Am Ende kommt vielleicht heraus, dass die Leichen gar nicht die sind, für die sie gehalten werden. Wer weiß, wohin das Alles noch führt. Und irgendwie habe ich immernoch den Verdacht, dass mit dem Piloten etwas nicht gestimmt hat. Aber ich werde mich keinen Spekulationen hingeben, das machen Kommentarspalten und soziale Netzwerke zu Genüge. Aber was halten Sie denn von der ganzen Sache?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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