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Unister: Der Krimi geht immer weiter

Der ausgewachsene Krimi rund um die gestrauchelte Firma Unister geht in die nächste Runde. Jetzt wird langsam klar, dass Betrug im Spiel gewesen war. Es ging um viel Geld, und hier wird es recht spannend. Irgendwie ist nun die Rede von einem ominösen Diamantenhändler aus dem israelischen Raum, der ein völlig unbeschriebenes Blatt sein soll. Viel zwielichtiges rund um die Leipziger Firma, die man immer mehr bedauern kann.

Ich will mit meiner Freundin im Herbst einen kurzen Trip machen. Den habe ich gebucht. Nach der Bezahlung der Anzahlung habe ich festgestellt, dass der Anbieter, bei dem ich den Kurzurlaub vermittelt bekam, zur Leipziger Firma Unister gehört. Aus diesem Grund habe ich nun mittlerweile ein persönliches Interesse daran, wie es mit dem Portal-Anbieter weitergeht. Und jetzt wird es immer mehr zu einem James-Bond-Spektakel.

Die Reise nach Venedig, die Schilling und Wagner unternahmen und auf dem Rückflug mit dem Tod bezahlten, stand unter ziemlich mysteriösen Sternen. Ein Diamantenhändler wollte einen zweistelligen Millionen-Betrag der Leipziger Firma zur Verfügung stellen. Und für das Geschäft sollte ein Mittelsmann eingeschaltet werden. Ein dazu notwendiger Vertrag sollte in Venedig unterzeichnet werden. Und irgendwie kam dazu ein Koffer mit einer Million Euro ins Spiel.

Thomas Wagner soll der übergeben worden sein. So als Anzahlung. Allerdings soll sich das Geld dann als Falschgeld entpuppt haben. Und daraufhin hat der Manager Anzeige erstattet. Kurz drauf war er tot. Das liest sich wie ein Drei-Groschen-Krimi und irgendwie wie ein halbgarer Plot eines zweitklassigen Kinofilms. Aber das scheint wirklich alles soweit zu stimmen. Man braucht das ja einfach nur mal nachzulesen.

Klar ist: Unister hatte wohl weitaus größere Probleme als bisher bekannt. Sonst hätte man sich womöglich nicht um so einen Deal bemüht. Wie dem auch sei, über immer mehr Tochterfirmen werden Schwierigkeiten bekannt. Jetzt ist auch „Ab in den Urlaub“ in den Schlagzeilen. Bezüglich unseres kurzen Ausflugs im Herbst habe ich daher Bauchschmerzen. Ich habe den Vermittler vorhin mal angeschrieben und hoffe, dass ich den Trip mit meiner Freundin unternehmen kann.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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