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Unister Holding ist insolvent: Was passiert mit „Ab in den Urlaub“?

Wird aus ab-in-den-urlaub.de nun ab-in-die-insolvenz.de? Nach dem Tod von Gründer Thomas Wagner meldet der Reisedienstleister Unister Insolvenz an. Das wurde heute bekannt und wird derzeit heftig diskutiert. Was passiert mit den Kunden der einzelnen Portale? Was wird mit den Reisen, den Dienstleistungen, all dem Zeug? Der Tod von Thomas Wagner stürzt Unister in eine tiefe Krise.

Unister steht seit längerem in der Kritik. Offenbar stand es um den Konzern mit seinen über 1000 Mitarbeitern längst nicht so gut, wie es immer behauptet wird. Nun hat die Holding, also das eigentliche Unister, Insolvenz angemeldet. Als Insolvenzverwalter wurde Lucas F. Flöther aus Halle (Saale) bestellt. Der verschafft sich bereits einen Überblick über sämtliche Zahlen über das Unternehmen.

Wichtig für die Kunden der einzelnen Unternehmen der Gruppe: Der Geschäftsbetrieb von „Ab-in-den-Urlaub.de“, „Fluege.de“, „Kurz-mal-weg.de“ und vielen anderen ist nicht gefährdet. Zudem soll die Handlungsfähigkeit der Gruppe gesichert werden. Jetzt findet eine Begutachtung und Bewertung des vorhandenen Vermögens statt. Und erst danach gibt der Insolvenzverwalter eine Empfehlung ans Insolvenzgericht des Amtsgerichtes Leipzig ab, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet wird.

Löhne und Gehälter werden weiter bezahlt, und auch abgeschlossene Dienstleistungen – wie Vermittlungen von Reisen – sind außerhalb jeglicher Gefahr. Partner und Investoren sind bereits informiert. Das heißt doch für die vielen Urlauber, die über die bekannten Portale ihren Urlaub gebucht haben: Da wird es aller Voraussicht nach keinerlei böse Überraschung geben. Der Urlaub kann trotzdem angetreten werden. Denn es betrifft nicht „Ab in den Urlaub“, sondern die Dach-Organisation Unister.

Unister entwickelt seit ziemlich exakt 14 Jahren Internetportale. Um die 15 Portale sind unter dem Dach zuhause. Immer wieder gab es Probleme und harsche Kritik. Die negativen Schlagzeilen reißen seit Monaten einfach nicht ab. Bei der Reise nach Italien sollte ein neuer Kredit in Höhe von 10 Millionen Euro erreicht werden. Allerdings scheiterten die Verhandlungen. Und dann stürzte das Kleinflugzeug mit Thomas Wagner und Oliver Schilling über Slowenien ab. Wie es nun weitergeht, wird man sehen. Aber der eventuell gebuchte Urlaub – ich schreibe es noch einmal – ist vorerst nicht gefährdet.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Unister Holding ist insolvent: Was passiert mit „Ab in den Urlaub“?

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