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Im Fadenkreuz - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de Im Fadenkreuz - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de

Volkswagen – Und plötzlich redet man von einem Krieg?

Volkswagen hat den größten anzunehmenden Unfall erlebt, den ein Unternehmen erleben kann. Und es ist die Rede von sturmreif geschossenem VW. Es ist schon verwunderlich, dass diese Mauschelei, die der Wolfsburger Auto-Riese da gemacht hat, ausgerechnet in den USA aufgeflogen ist. Es ist die Rede davon, dass hier ausgerechnet das bevorstehende Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und Europa eine gesteigerte Rolle spielen kann. Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, da ja die deutsche Wirtschaft mit dem Namen Volkswagen und dem Etikett „Deutsche Wertarbeit“ untrennbar verbunden ist.

Ich bin ehrlich. Als ich von dem Desaster bei Volkswagen erfuhr, beschlich mich das leise Gefühl, dass da doch irgendwie etwas komisch ist. Klar, Volkswagen hat beschissen, und zwar im großen Stil. Aber es ist eigentlich logisch, dass andere Automobil-Hersteller ähnliche Praktiken an den Tag legen. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass die amerikanischen Marken so anders ticken als europäische. Aber ausgerechnet bei Volkswagen ist das Ganze aufgeflogen. Wieso nur?

Geht es denn darum, das Image für das Aushängeschild „Made in Germany“ zu schwächen? Es ist daher denkbar, dass die USA einfach nur eine Machtdemonstration praktizieren. Klar, man kann jetzt mit Verschwörungstheorien daher kommen, aber ich denke, so einfach ist es nicht. Es ist durchaus denkbar, dass US-amerikanische Behörden tatsächlich die Position der USA mit allen möglichen Mitteln stärken wollen. Wirtschaft hat nun einmal etwas mit Ansehen und Vertrauen zu tun. Und wenn das zerstört wird, sieht sich die Kundschaft nach neuen Partnern um. Insofern ist das durchaus nachvollziehbar.

Und ist es so unvorstellbar, dass größere Einbrüche der deutschen und europäischen Wirtschaft bevorstehen? Ist es so unvorstellbar, dass das mit den Flüchtlingen zwar nicht geplant war, aber sich für die USA als glücklicher Umstand erweist, den man gnadenlos ausnutzen kann, um die europäische Position dauerhaft zu schwächen? Ich bin mir da nicht so sicher, ob das so an den Haaren herbeigezogen ist.

Ich halte es auch nicht für so gänzlich abwegig, dass wir so etwas wie einen Kriegszustand erleben. Nicht umsonst gibt es wilde Truppenbewegungen und die Errichtung des Rakentenabwehrsystems in Osteuropa. Das denkt sich niemand einfach so aus, das kann man alles nachlesen. Wer weiß, was da noch so im Busch ist!

Nun hat man sich also auf Volkswagen eingeschossen. Davor hat man die Position von Heckler & Koch geschwächt. Wer weiß, was als nächstes kommt. Ich kann es nicht richtig einordnen, aber irgendwie ist da etwas im Gange, was Europa nicht so sehr gefallen dürfte, wie man jetzt noch behauptet. Und nein, ich bin da kein Anhänger von irgendwelchen hanebüchenen Aussagen. Ich denke einfach, dass hier irgendwas grundsätzlich schief liegt. Ich kann mich aber auch täuschen.

Nebenher ist die ausgerufene Volkswagen-Krise auch eine Krise der deutschen Politik. Wir sollten einfach mal die Augen aufhalten. Hier passiert etwas, was niemandem gefällt.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Volkswagen – Und plötzlich redet man von einem Krieg?

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