10 Jahre Abschied von der D-Mark

Vor 10 Jahren wurden wahre Kunstwerke aus deutschen Geldbörsen verbannt und durch den schnöden Euro ersetzt. Es ist vielleicht vielen nicht mehr bewusst, mit welchem prachtvollen Geld wir bis ins Jahr 2001 bezahlten. Und da wegen der Euro-Krise eben wieder verstärkt über die D-Mark geschrieben und erzählt wird, möchte ich kurz noch einmal an die letzte Version der D-Mark erinnern.

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Gegenüber diesen Kunstwerken erscheinen die Euro-Banknoten schon etwas lächerlich: Vorn Fenster, hinten Brücken. Die Fenster sind nirgends eingebaut, und die Brücken stehen auch nirgendwo. Es handelt sich um reine Fantasiegebilde. Mal ehrlich, unter Fantasie stelle ich mir so etwas wie „Die unendliche Geschichte“ vor, also ein wenig mehr Fantasie an sich. Der öde Look, den die Banknoten haben, war dem löblichen Wunsch geschuldet, es jeder Nation recht zu machen und keine Nation abzubilden.

OK, der Euro hat ganz andere Schmerzen, als sich um sein lahmes Aussehen zu scheren. Aber da alle Welt in diesem Jahr die nie ganz gestorbene D-Mark immer wieder nennt, wie dieses Jahr die Finanzberaterin Dr. Pippa Malmgren, lohnt sich tatsächlich mal ein Blick auf das Aussehen.

Schließlich muss beim ersten Eindruck immer erst das Äußerliche herhalten. Und da kann der Euro nunmal gegenüber der D-Mark bei weitem nicht mithalten. Vielleicht ist das neben den damaligen Ahnungen, dass der deutsche Michel wie immer die Zeche zahlen soll, auch ein Grund gewesen, warum der Euro in Deutschland nie so richtig angekommen ist. Der Deutsche als Ästhet lässt sich nunmal auch von Äußerlichkeiten leiten.

Nun aber zu sagen „Lasst uns die schönere Währung“ wieder einführen, wäre Unsinn. Diese „Rolle rückwärts“ wäre der Super-GAU für die deutsche Wirtschaft und für die Nation nicht mal so auf die Schnelle bezahlbar. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass bezüglich der D-Mark irgendetwas im Busch sein muss. Unsere gute, alte Währung wird in letzter Zeit gewaltig oft genannt. Und das nicht nur in Bezug auf den bevorstehenden 10. Jahrestag ihrer Ablösung.

Mich würde es daher nicht allzu sehr wundern, wenn irgendwann demnächst Pläne aus den bundesdeutschen Ministerien an die Öffentlichkeit geraten, die die „Rolle rückwärts“ ohne blutige Nasen beschreiben. Da bleibe ich mal am Ball.

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