Aufnehmen, was man beim Autofahren sieht

Eine der wichtigsten Lehren aus dem Meteoriten-Einschlag in der letzten Woche nahe Tscheljabinsk in Sibirien ist: Wohl dem, der eine Kamera im Auto hat und diese angeschaltet ist, man kann atemberaubendes aufnehmen.

Man trug jahrzehntelang die Polaroid oder die Carl Zeiss mit sich herum und knipste hier und da und dort herum. Viele hatte auch Videokameras von Herstellern wie Sony und nahm damit die Gehversuche seiner Kinder auf. Mit der Zeit wurden diese Geräte immer technischer, bis schließlich Samsung eine Kamera mit Android-Betriebssystem unter die Leute brachte.

Für den einen oder anderen ist aber noch etwas anderes entscheidend: Kann ich denn eine Kamera am Armaturenbrett im Auto anbringen? Der eine oder andere möchte schließlich seine Autofahrt aufnehmen. Oder man möchte Meteoriten-Einschläge aufnehmen, die man während einer Autofahrt beobachtet. Gerade letzteres hat dann durchaus auch das Zeug dazu, um die Welt zu gehen.

Das Zauberwort heißt: Dashcam. Sie können damit im Falle des Falles Beweise vorlegen, sollte es bei einem Unfall zu Streitfragen kommen. Die Geräte, die man Dashcam nennt, sind für solche Fälle extra entwickelt worden. Sie kennen das ja: Im Straßenverkehr bewegt sich alles mögliche recht schnell. Darum muss die Technik in diesen Kameras ausgefeilt sein und ist speziell für diese Gegebenheiten angepasst.

Befestigt werden die kleinen Wunderwerke wie die Navigationsgeräte mittels kleinem Saugfuß an der Frontscheibe. Je nachdem, welches Gerät man benutzt, man könnte es mit einem eingebauten Akku oder einem Kabel am Zigarettenanzünder betreiben. Gespeichert werden dann die filmischen Erzeugnisse auf einer SD-Karte.

Wenn mehr Geld investiert wird, kann man auch Geräte kaufen, die über GPS verfügen, die dann auch die gefahrene Geschwindigkeit, die Positiionsdaten sowie Datum und Uhrzeit aufzeichnen können. Somit können sie schon als Beweismittel bei Unfällen dienen.  Und man kann ja schon für übersichtliches Geld eine Dashcam kaufen. Warum nicht?

Was Sie auf jeden Fall beachten sollten, ist die rechtliche Sache: Veröffentlichen Sie nichts aufgenommenes, wenn Sie nicht alle Fremden um Erlaubnis gefragt haben oder dergleichen beachtet haben. Also Facebook und Co. sollten sie nicht übermütig mit Ihren Erzeugnissen befüllen.

Fazit: Ob Sie nun Meteorite aufnehmen oder einen Verkehrsunfall beweisen müssen, bevor Sie umständlich und riskant mit dem Handy hantieren, ist man dann doch mit so etwas besser beraten.

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