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Das Barfußgässchen in Leipzig - By Dguendel (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons Das Barfußgässchen in Leipzig - By Dguendel (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Aus Unister mach Invia – Frischer Wind im Barfußgässchen

Wir haben alle das Drama von Unister mitbekommen. Aber manchmal ist es eben auch so, dass es auch mal wieder gute Nachrichten gibt. Und die heißen: Invia. Hierbei handelt es sich um die Nachfolge-Firma des gestrauchelten Reiseportal-Anbieters. Die Portale ab-in-den-urlaub.de und fluege.de sind nun unter einer neuen Firma organisiert. Und die macht gleich ziemlichen Dampf.

Rockaway und das Barfußgässchen

Dass die Portale wieder zurückkommen, war zwar klar. Aber dass es dann doch so schnell geht, hat niemand geahnt. Der tschechische Investor Rockaway Capital SE hat um Weihnachten 2016 die Reisesparte des Leipziger Unternehmens Unister übernommen. Die Unister Travel wurde dann unter dem Dach der Invia Group einsortiert. Der Chef von Unister Travel, Boris Raoul, wird nun ab September Chef der gesamten Invia. Ein weiterer Manager der damaligen Unister, Nikolaus Pauseback, ist nun ebenfalls bei Invia und lenkt den Kahn gemeinsam mit Raoul.

Die Invia Travel Germany GmbH wird ihren Hauptsitz in Leipzig haben. In den Räumlichkeiten der Unister. Und das wirkt irgendwie alles seltsam. Das ist wie „Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix“. Man darf hier durchaus einiges an Skepsis mit sich herumtragen. Es werden irgendwelche Job-Bezeichnungen ins Rund geworfen. Aber ob das Alles Substanz hat, muss man in der Tat erst sehen.

RB Leipzig glaubt an Invia

Für die kommenden zwei Jahre ist Invia Germany nationaler Partner von RB Leipzig. So wird in der Red Bull Arena für das Portal fluege.de auf den Werbeteppichen am Tor und für ab-in-den-urlaub.de per LED-Bande im TV-On-Bereich geworben. Und es soll verschiedene Aktivierungsmaßnahmen geben. Es ist die Rede von „gemeinsamen Projekten“ und internationalen Auswärtsreisen im Europapokal.

Wichtig ist hierbei, dass es für die beiden Leipziger Internet-Portale wirtschaftlich wieder bergauf geht. Sie liefen ja, und sie waren im Prinzip das Einzige, was von Unister wirtschaftlich arbeiten konnte. Dass man eine Partnerschaft mit RB Leipzig eingegangen ist, zeigt eigentlich, dass man beweisen will: Wir sind nicht tot. So sehr diese Neues-Schild-draufpappen-Aktion seltsam erscheint, so wichtig ist sie für die Reiseportale. Warten wir mal ab, wie es in Zukunft weitergeht.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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