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Ein Kind nachts auf der Landstraße - (C) marc-hatot CC0 via pixabay.de Ein Kind nachts auf der Landstraße - (C) marc-hatot CC0 via pixabay.de

Im Wege stehen

Leute schaffen es immer wieder, dass sich andere Menschen so vorkommen, als würden sie im Wege stehen. Das ist die grässlichste Abneigung. Es ist schlimm, dass Menschen so sind. Aber manchmal muss man einfach akzeptieren, dass es so ist. Und dann kann man eben auch nichts mehr ändern. Die Sache ist einfach so, da kann man auch nicht mehr herumreden.

Ich habe mich vor Monaten – vor fast einem Jahr – von meiner damaligen langjährigen Lebensgefährtin getrennt. Es gab viele Gründe dafür. Und die habe ich einfach nicht mehr akzeptieren können. Wir haben eine gemeinsame Tochter, die nach wie vor mein Ein und Alles ist. Aber sie scheint ihrer Mutter und ihrem seltsamen neuen Lebensgefährten, der der Grund für die endgültige Trennung war, im Wege zu stehen. Also muss sie weg.

Nun kam es dazu, dass ich meine Tochter zusätzlich zum vierzehntägigen Besuch hatte. Irgendwie war der Hort nicht bezahlt. Wie das auch immer gekommen ist, kann ich nicht sagen. Es ist aber einfach so. Jedenfalls musste ich die Arbeit abbrechen und mich um meine Tochter kümmern. Und morgens muss noch irgendwas in der Wohnung der Mutter vorgefallen sein. Jedenfalls hat ihre Mutter sie mit Sack und Pack aus der Wohnung in die Schule gejagt. Mit den Worten „Hau ab“.

Macht man das als Mutter? Als Mutter, die noch tags zuvor gesagt hat, dass sie unsere Tochter abgöttisch liebt?

Nein, ich denke, diese Frau wollte das Mädchen loswerden. Man kann Kinder ja wunderbar abschieben, nicht wahr? Jetzt will diese Frau mir das Sorgerecht übertragen, und ich soll zusehen. Erst stand ich ihr im Wege, nun war es unsere Tochter. Solche Leute muss man nicht gut finden. Ehrlich nicht.

Ich danke aber allen Himmeln dafür, dass mich meine wundervolle Freundin in dieser neuen, schweren Situation unterstützen möchte. Sowohl sie, als auch ich sind nur mit 1-Raum-Wohnungen ausgestattet. Es wird sich sicherlich recht schnell eine neue Wohnsituation ergeben. Aber ich werde alles dafür tun, damit meine Tochter niemandem mehr im Wege steht. Sie ist ein viel zu kostbarer Mensch, sie hat viel zu viel gelitten. Das darf nicht weiter passieren.

Entschuldigung, dass das jetzt sehr persönlich war. Das musste aber raus. Und der Mutter meiner Tochter gebe ich mit auf den Weg, dass sie sich mal bitteschön so deplatziert vorkommen soll. Und ich werde diesen Artikel ganz sicher nicht depublizieren, wenn sich die Dame wieder eingekriegt hat, so wie sie es bereits vorher mit einem anderen Artikel verlangt hat. Sie sollte sich schämen, so geht man mit keinem Menschen um. Ende der Durchsage.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

7 thoughts to “Im Wege stehen”

  1. Moment…
    Wie alt war sie noch mal? 8 Jahre?
    Irgendwie hab ich grade eine Blokade dass zu verstehen.
    Wäre sie 18 ja gut, kann man drüber diskutieren, muss man aber nicht. Aber hallo, sie ist erst 8….
    Warum nicht gleich mit 6 oder 2 Jahren los werden wollen?
    Diese Frau sollte nie wieder Kinder in die Welt setzen dürfen!!!

    @Henning: sieh es als Offenbahrung, so musst du nicht mehr um dein ein und alles kämpfen. Aber als Bedingung solltest du es machen, sie soll für immer (schriftlich) verzichten. Nicht dass sie in drei Monaten wieder kommt und sie zurück will.

    Mein Gott, ein Kind hat verdammt noch mal auch Rechte, sogar im Grundgesetz verbriefte Rechte.

    1. Das ist alles gut und richtig. Und wie gesagt, ich suche nach einer Lösung für die Platzfrage. Leider geht das nicht von heute auf morgen. Aber hinbekommen wird man das. Ja, auch Kinder haben Rechte. Und für die müssen Eltern kämpfen. Wozu haben Kinder Eltern?

      1. Blöde Situation, aber wenigstens ist das Mäuschen bei dir willkommen.
        Manche Vermieter bestehen nicht auf Kündigungsfristen, wenn man innerhalb der Vermietungsfirma umzieht. Also einfach mal nachfragen.

        Und falls das Geld knapp sein sollte, ruhig mal bei uns in der Beratung nachfragen oder direkt mich ;)

        1. Hallo Kathrin,

          das stimmt. Ich musste einfach mal Dampf darüber ablassen, weil das Verhalten einfach so nicht geht. Ich denke, am Geld wird es nicht scheitern, nur am Platz. Und da muss ich einfach mal jonglieren.

      2. Platzfrage..
        Versuch mal mit Vermieter zu lösen.
        Vielleicht kann der euch schneller helfen als gedacht.
        Nachfragen kostet nix.

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