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Kinder sollen leise sein?

Ich bin stolzer Vater einer Tochter. Sie ist zeitweise sehr laut. Zum Glück haben wir tolerante Nachbarn, sonst hätten wir wohl schon manches Mal Ärger bekommen. Andernorts ist das anders.

Ich höre in den Nachrichten, eine Tagesmutter wurde wegen Ruhestörung verklagt. Sie betreute die ihr anvertrauten Kinder in ihrer Wohnung. Und wie es nun mal so ist, Kinder sind in den seltensten Fällen leise und lassen sich auch nicht in einer Ecke stillsitzenderweise bändigen. Und so ist es nun mal ein völlig normales Verhalten, dass Kinder Lärm fabrizieren.

Das wurde einem Nachbarn von besagter Tagesmutter zu viel. Er verklagte auf Ruhestörung. Und er bekam offenbar auch noch Recht. Das ist doch unfassbar, wie ich finde. Kinder sind unser Kapital, was sich entwickeln muss. Und dazu gehört auch der Lärm. Sie haben nun mal keinen Lautstärkeregler.

Dass die Klage gegen die Tagesmutter Erfolg hatte, zeigt wieder einmal nur eins: Deutschland ist ein kinderfeindliches Land. So braucht sich niemand in diesem Staat zu wundern, warum immer weniger Kinder geboren werden.

Wenn meine Tochter keinen Lärm mehr machen dürfte, würde sie nicht lernen, wie Töne von Wänden widerhallen. Das ist eine wichtige und entscheidende Erfahrung, der Hall. Lasst also die Kinder Kinder sein und Lärm machen. Sie beruhigen sich schon selbst. Aber Kinder leise zu klagen, das wird auf Dauer zu nichts führen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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