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Leipzigs starke Mädchen

Mädchen und Frauen werden ja gern dem „schwachen Geschlecht“ zugeordnet. Und es geht immernoch die Meinung, dass sie sich alles gefallen lassen müssen. Dann kommt es im Internet zu Aufschrei-Geschichten, es kommt zum Pranger, es kommt teilweise zu Pöbeleien.

In Leipzig macht man das anders. Mir ist jetzt nicht bekannt, dass das ein Angebot für alle Mädchen Deutschlands ist. Nicht mal für ganz Leipzig ist mir das bekannt. Also beziehe ich mich auf das, was ich sicher weiß.

In der Leipziger Internetzeitung lese ich von Kinderpatenschaften der Leipziger Wohnungsgenossenschaften. Dabei sollen Kurse zur Selbstverteidigung unterstützt werden. Gestern fand dazu der Startschuss für den diesjährigen Durchlauf statt. 4 Genossenschaften Leipzigs beteiligen sich an dem Projekt: die UNITAS, die Baugenossenschaft Leipzig, WOGETRA und die Vereinigte Leipziger Wohnungsgenossenschaft. Unter dem Verband „Wohnen bei uns“ haben sie sich zusammengetan und unterstützen dabei die 7 Projekte der Kinderpatenschaften.

Angesprochen werden Mädchen oberhalb der Grundschule. In dem Artikel ist die Rede von Mädchen der 6. Klasse in derFörderschule zur Lernförderung, Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule in Leipzig-Gohlis. Ich finde das eine gute und wichtige Idee. Und deshalb darf man auch darüber erzählen, nicht wahr? Die Leipziger Wohnungsgenossenschaften macht das gleich sympatischer.

Aber wie ist das mit Mädchen der Grundschule? Oftmals ist es doch so, dass denen Selbstvertrauen fehlt, dass sie unsicher wirken, dass sie einfach schwach wirken. Die Grundschule meiner Tochter macht da auch ein tolles Projekt. Das nennt sich „Mädchen-Power“. Das ist eine Art Sport. Den Mädchen soll auf sportliche Art und Weise zu Erfolgserlebnissen verholfen werden. Das schafft Selbstvertrauen, mal abgesehen von der körperlichen Fitness.

Solche Projekte sind gut und richtig. Sie gehören gefördert. Da es sich aber um Projekte für Kinder handelt, die mitten in der Gesellschaft leben, ist die Förderung recht gering. Man kann aber auch als Privatperson solche Projekte fördern. Man muss eben nur wollen.

Wie finden Sie solche Projekte? Ich denke, es ist aller Ehren wert, dass es so etwas gibt. Dann wird es vielleicht weniger von diesen Aufschrei-Debatten geben. Oder?

Bildquelle: Mädchen mit Tedday – (C) buerserberg CC0 via Pixabay.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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