Melancholie am Ende des Winters

Ruhe. Welch kostbares Gut! Es ist die Zeit zwischen Winter und Frühling. Bald stehen die Frühjahrsstürme an. Angekündigt haben sie sich ja schon. Genießen wir sie also, die Ruhe.

Der Winter war kurz, aber turbulent. Die befürchtete lange Schneeperiode blieb glücklicherweise in Mitteldeutschland aus. Trotzdem ist jeder froh, wenn der Winter endgültig vorbei ist. Gerade jetzt, am Scheideweg zwischen den Jahreszeiten, ist ein guter Zeitpunkt, um innezuhalten.

Bevor uns die Blütenpracht des Frühlings übermannt, können wir uns noch kurz die wintergepeitschten Landschaften ansehen. Was wäre wohl aus den Landschaften wieder geworden, wenn der Abschied nehmende Winter viel mehr Schnee gebracht hätte? So ist uns  für dieses Jahr viel Wiese erhalten geblieben, wie folgendes Foto zeigt:

Ruhe am Ende des Winters - mit freundlicher Genehmigung von Stephan Krause, fotografiert im Nelbener Grund bei Könnern, Sachsen-Anhalt
Ruhe am Ende des Winters - mit freundlicher Genehmigung von Stephan Krause, fotografiert im Nelbener Grund bei Könnern, Sachsen-Anhalt

Es ist die Zeit der Nebel und der Winde. Es ist die Zeit des Regens. Es ist die Zeit für etwas neues. Wenn nun bald die Frühjahrsstürme, die Equinoktialwinde, kommen, wird altes weg gefegt, um neues beginnen zu lassen. Das wird die Zeit der Aufbruchsstimmung sein. Der Frühling.

Passend zum Foto fiel mir auch noch ein Lied aus dem Jahre 1999 ein, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: Schiller – Ruhe

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