Der November geht ja nun in sein letztes Drittel. Da wird es doch endlich mal Zeit, über das kleine Arschloch der Monate etwas zu schreiben. Jaja, ich hatte da schon mal was. Und das nicht nur einmal, hier war auch so eine Geschichte. Es nützt ja nichts, dieser Monat gehört nun mal dazu. Und selbst wenn es keinen November mehr gäbe, das Wetter wäre ja doch vergleichbar beschissen. Und die Wetterfrösche sagen uns: Jetzt geht’s erstmal richtig los. Na, Prost Mahlzeit!
Heimeliger November – oder so
Es ist ja nicht nur so, dass der November vom Wetter her eher nur so halb gut ist. Nein, da geht noch mehr. Unsere Vorfahren hatten auch ganz bezaubernde Namen für den ganzen Monat: Wolfsmonat, weil durch die Paarungszeit die Wölfe leichter zu jagen waren. Aber auch Wintermonat, Nebelmond, Laubriss, Windmonat, Schlachtmond, Blutmonat und dergleichen mehr. Wer will, kann mal hier nachlesen. Klingt doch alles sehr heimelig, oder etwa nicht?
Die Kirche – „Gott habe sie selig“ – hat da ja auch ein Wörtchen mitzureden. Die hat den November als „Monat der Besinnung und des Gedenkens“ auserkoren. Klar, bei dem Wetter, nä? Allerheiligen, Allerseelen, Martinstag, Volkstrauertag, Totensonntag, Buß- und Bettag und solche Dinge suchen die armen, armen Seelen heim. Der Buß- und Bettag ist nur noch in Sachsen Feiertag. Da den sonst niemand hat, muss ich da aber auch ganz normal arbeiten und höhere Sozialbeiträge zahlen. Herrlich.
Ich mochte den November nie. Das Wetter war irgendwann im November immer mies. Ich kann mich an keinen dieser Monate erinnern, in der es mal nicht Nebel, Kälte, Regen und all das gab. Auch in diesem Jahr liefert der Monat zuverlässig ab. Es soll nun Minusgrade geben. Da freue ich mich ganz besonders drauf. Ja, es gab auch extrem warme Ausgaben. Aber größtenteils ist das zum Vergessen.
Ich will nicht
Anfang des Jahres hatte ich mit Müh und Not im Schnitt 6100 Schritte am Tag hinbekommen. Das ging dann hoch bis etwa 6900 Schritte durchschnittlich. Ich habe auch gemerkt, dass sich da was bei mir getan hat: Ich bin weniger kurzatmig, dafür etwas ausdauernder und insgesamt besser drauf. Ich sag auch mal, wie der November bisher lief: Gerade mal 6400 Schritte im Schnitt. Ich drehe halt nicht mehr täglich meine Runden durchs Wohngebiet.
Wenn ich aber auch das Wetter jeden Tag sehe, vor allem in den letzten Tagen, will ich da auch nicht unbedingt raus. Da wandert man halt durch die Wohnung. Das ist bei weitem nicht dasselbe. Aber auf das Wetter habe ich so gar keine Lust. Und wenn ich nicht raus muss, was soll ich dann dort? Naja, es gibt ja immernoch unseren Heimtrainer. Dann wird der eben wieder mehr malträtiert. Ich will mich halt durch diesen Arschlochmonat nicht zurückwerfen lassen.
Darüber hinaus sollten wir uns alle nicht unterkriegen lassen. Ich mag keine Miesepeter mehr in meinem Leben. Das gilt halt auch für mein digitales Leben. Ich sag dazu nur: Mein Blog ist meine Homebase im Internet, nichts anderes. Hier habe ich keine Miesmacher und Schlechtreder. Woanders habe ich halt keinen Einfluss. Und mal ehrlich: Wenn der November schon so ist, wie er ist, muss ich mich nicht noch zusätzlich runterziehen lassen. Dazu geht es mir an sich viel zu gut.





Ach komm geh wech mit November. Und der Dezember kann gleich mit. Absolut auch nicht meine Monate. Useliges Wetter, gefühlt den ganz Tag finster wie im Bärena…. nee lass ma stecken. Halt durch, das Frühjahr ist in Sicht. Demnächst mal wieder …
Ja, muss ja. Es ist ja wirklich eine überschaubare Zeit. Also hoffentlich. Nützt ja nix.