Paddedöh

Ich kenne mich nicht mit Ballett aus. Ich bin da wirklich der Falsche dafür. Es ist eben nicht interessant für mich, obwohl das sicherlich sehenswert ist. Aber ich weiß, dass es in einem Ballett-Stück einen „Pas de deux“ gibt, also einen Paddedöh. Und dieser „Pas de deux“ ist der Höhepunkt einer solchen Aufführung.

Ich schrieb ja schon, dass ein Pas de deux der Höhepunkt eines Ballett-Stücks ist. Tänzerin und Tänzer zeigen viele schwierige Elemente und erzählen dabei eine Geschichte. Man könnte fast meinen, sie leben die Geschichte, die sie tanzen. Ein Pas de deux – das habe ich herausgefunden – ist so etwas wie der Ritterschlag für Ballett-Tänzer. Man muss wohl dafür reif sein. Oder so.

So wie man auch für den privaten Pas de deux bereit sein muss. Auf den muss man sich wie beim Ballett ganz besonders vorbereiten. Es muss alles passen, man muss sich immer wieder anstrengen. Schließlich ist der private Pas de deux das Herzstück des Lebens. Und das Ballett-Publikum schaut ganz besonders beim Pas de deux zu.

Was aber, wenn man bei Pas de deux immer wieder stolpert und hinfällt? Ist man es irgendwann leid, sich blaue Flecken und Wunden einzufangen? Probieren es die Ballett-Partner mit anderen Partnern, in der Hoffnung, dass es dann besser klappt? Oder schaut man lieber zu, nach den Ursachen für die Unfälle zu suchen?

Im Privaten sagt man sich bestimmt, dass man nach den Ursachen suchen sollte und diese ausräumen sollte. Aber wenn das nichts bringt? Man kann für’s Ballett noch so sehr trainieren. Aber vielleicht sollten andere Tänzer den Pas de deux tanzen?

Ich bin ja persönlich der Meinung: Man sollte sich zusammenreißen und am Tanz arbeiten. Wie gesagt, ich verstehe nichts vom Ballett. Aber ich denke eben so. Es ist ja nie gewährleistet, dass mit einem neuen Partner der Pas de deux besser klappt. Aber vielleicht irre ich mich auch.

Bildquelle: Pas de deux aus „Der Nussknacker“ – By Lambtron (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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