“Saving Mr. Banks” – Der Mary-Poppins-Gedächtnisfilm

Nun ist es also passiert: Ein Film über einen Film ist veröffentlicht worden. Morgen soll er in den deutschen Kinos anlaufen. Der Film “Saving Mr. Banks” erzählt die Querelen vor der Produktion des Kultfilms. Und er wurde mit Preisen überschüttet und Lobeshymnen werden gesungen. Was ist das für ein Film?

Seit den 1940er Jahren hatte sich Walt Disney (gespielt von Tom Hanks) um die Filmrechte der Kinderbuchreihe rund um Mary Poppins, der zauberhaften “Kinderschwester” im Hause Banks bemüht. Aber die Autorin Pamela Travers (gespielt von Emma Thompson) hatte sich geweigert, einen typischen Walt Disney Trickfilm daraus machen zu lassen, da sie Trickfilme nicht ausstehen konnte.

So ging es dann in harte Verhandlungen und Konzeptbildungen, aber ein Vertrag kam zunächst nicht zustande. Denn entgegen ersten Aussagen sollten nun doch Trickszenen aufgenommen werden, und das wollte Travers nicht. Nach einigem Hin und Her hatte sich dann in einem längeren Gespräch zwischen Pamela Travers und Walt Disney herausgestellt, dass “Mr. Banks” in Wahrheit ihren eigenen Vater darstellte. Letztendlich kam es dann doch zu dem Vertrag über die Filmrechte für Walt Disney. Der Rest ist in diesem Jahr seit 50 Jahren Geschichte.

Der Film lebt durch einen lebhaften und gewohnt guten Tom Hanks und durch die wunderbar von Emma Thompson in Szene gesetzten Schrullen von Pamela Travers. Es ist ein Film, der nicht vor lauter “Supercalifragilisticexpialigetisch” und “Chim Chim Chimeney” nur so strotzt, denn er erzählt die Geschichte, wie das Disney-Meisterwerk “Mary Poppins” entstand. Aber es ist eben kein Film über den Film, sondern eine schrullig-kitschige Kommödie und zugleich ein ganz typischer Disney-Film.

Gedreht wurde nicht im “Kischbaumweg Nr. 17” in London, sondern in Los Angeles, wo ja auch alle Requisiten in dem gigantischen Disney-Fundus vorhanden waren. Und so kommt ein liebenswerter Film, der nicht unbedingt ein reiner Kinderfilm, aber ein Familienfilm ist, morgen in die Kinos. Viel wissenswertes hierzu finden Sie in der Wikipedia und bei kino.de.

Bildquelle: Filmstreifen – (C) OpenClips via Pixabay.de

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