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Shades of Grey – Mütter-Porno in drei Bänden

Sie wird wirklich so genannt, die Trilogie der britischen Bestseller-Autorin E.L. James: „Mother Porn“. Ich war mir nicht sicher, ob ich diese Bezeichnung mit erwähne, aber man kommt gar nicht um sie herum, wenn man von dem Roman-Dreiteiler liest.

Gleich vornweg: Wer noch keine passende Urlaubslektüre hat und gern einmal fiktionale Erotik-Literatur liest, der kommt vielleicht um diese Bücher gar nicht herum. Ich habe sie nicht gelesen, aber das Internet ist voll von Diskussionsstoff zu den Büchern, sodass man das einfach mal kommentieren muss.

E.L. James ist Erika Leonard. Die ist Britin und Bestseller-Autorin. Sie schrieb Fifty Shades of Grey als Fanfiction zur Twilight-Saga. E.L. James hat mit der Trilogie einen kollossalen Erfolg, der vor allem von der katholischen Kirche sehr scharf kritisiert wird.

In den Büchern werden sexuelle Praktiken des BDSM beschrieben. Es geht um die 21-jährige Studentin der Literatur Anastasia Steele und den 27-jährigen Unternehmer und Milliardär Christian Grey. Sie, sexuell eher unerfahren, fühlt sich von ihm angezogen. Er übernimmt mehr und mehr Kontrolle über sie. Sie erfährt von seinen sexuellen Neigungen Bondage, Dominanz und Sadismus und von sexuellem Missbrauch ihm gegenüber in seiner Kindheit. Sie lässt sich mehr und mehr auf die Bondage-Spiele ein, in der Hoffnung auf eine tiefere Beziehung.

So oder so ungefähr wird die grobe Handlung beschrieben. Die Rezensionen sind überwiegend positiv. Im Allgemeinen wird davon gesprochen, dass es sich bei „Shades of Grey“ um „Fantasie-Exzesse von Frauen für Frauen“ handelt, wie es Thomas Kielinger in „Lob und Tadel für die Pornofizierung der Gesellschaft“ in Die Literarische Welt vom 30. Juni 2012 auf Seite 2 schreibt. Wie es zu dem Begriff „Mütter-Porno“ kam, hat „Der Westen“ herausgearbeitet. Im Großen und Ganzen kann man „Shades of Grey“ dann wohl als empfehlenswerte Literatur bezeichnen.

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Es gibt sogar inzwischen jemanden, der Shades of Grey verfilmen möchte. Die Filmrechte haben sich Universal Pictures und Focus Features gemeinsam gesichert. Naja, und die Bücher sollen für einen heißen Sommer sorgen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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