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Trost für die Freunde von PEGIDA

Der PEGIDA-Mit-Organisator Lutz Bachmann soll wohl im Fokus von Attentätern stehen. Deshalb sind Demonstrationen ausgesetzt. Aber Trost naht. Viele haben am Wochenende gedacht, dass die Bewegung mit den Anschlagsdrohungen am Ende sei. Aber dem kann irgendwie nicht so sein. PEGIDA geht jetzt neue Wege. Die kann man doch nur gut finden. Sie werden schon sehen.

Die Polizei sei wohl auf Lutz Bachmann und die PEGIDA-Bewegung zugekommen und hat wohl gewarnt, dass es wohl Anzeichen dafür geben würde, dass Anschläge aus dem islamistischen Bereich gegen die Organisation und insbesondere gegen deren Organisatoren wie Lutz Bachmann geben könnte. Daher habe man wohl dazu geraten, mindestens am heutigen Montag nicht zu demonstrieren. Deshalb sind wohl die PEGIDA-Kundgebungen am heutigen Montag ausgesetzt.

Es gab dann natürlich sofort Blitzmerker, die die Meinung vertreten haben, dass PEGIDA damit mundtot gemacht wurde, dass die Bewegung sozusagen am Ende sei. Davon kann ja keine Rede sein. Ich glaube, wenn diese Gerüchte tatsächlich stimmen, dann ist das doch Öl ins Feuer der Teilnehmer und deren teils sehr kruden Organisatoren. Ich denke, das bestärkt dann noch PEGIDA und deren Ableger. Und deshalb bin ich davon überzeugt, dass die Demonstrationen weitergehen. Die Sprecherin Kathrin Oertel übrigens auch. Nur sind meine Ansichten andere als ihre, aber das gehört jetzt nicht zur Sache.

Selbst wenn aber die Demonstrationen am Ende sein sollten, gibt es einen Trost für alle Sympathisanten und Demonstranten und dergleichen. Denn PEGIDA will als Partei an der Bundestagswahl 2017 teilnehmen. Es wurden gar bereits erste Punkte des Parteiprogramms bekannt. Es scheint also den Initiatoren sehr ernst zu sein. Unter dem Motto „Wir sind das Volk“ könnte es also übernächstes Jahr ernst werden. Oder auch nicht? Was meinen Sie, wenn Sie meine Quelle lesen?

Wie auch immer das mit PEGIDA weitergeht – um jetzt wieder ernst zu werden – Fakt ist, dass es diese Drohungen wirklich gegeben haben muss. Man darf gern PEGIDA kritisieren. Aber mit Anschlägen drohen? Dafür darf niemand Verständnis haben. Das geht dann entschieden zu weit. Und Islamismus? Sorry, dafür habe ich auch kein Verständnis. Ich stehe deshalb PEGIDA weiterhin nicht nahe. Aber deshalb darf man da trotzdem seine Klappe aufreißen.

Und wer weiß? Vielleicht gibt es im Jahr – sonstwann – einen Bundesinnenminister Lutz Bachmann? Die Vorstellung ist sehr gewöhnungsbedürftig. Aber wie oft haben Publikationen wie die im zweiten Link dafür gesorgt, dass sich tatsächliche Entwicklungen tatsächlich so entwickeln mussten? Ich weiß nicht, ob Ihnen so eine Entwicklung gefallen würde. Mir jedenfalls nicht. Aber Satire darf zumindest mal spekulieren, ohne als „Lügenpresse“ beschimpft zu werden.

Bildquelle: Foto einer PEGIDA-Veranstaltung – (CC BY-SA 3.0 DE) – by indymedia.org

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 thoughts to “Trost für die Freunde von PEGIDA”

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