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Weit verbreitete Antivirus-Software für Windows im Januar 2014

Wie sagt man immer? “Warum nimmst du Windows? Dann wundere dich nicht über Viren.” Dass das glatter Unfug ist, zeigten in der Vergangenheit immer wieder die Berichte über Viren-Attacken auf Linux und MacOS. Also können wir sagen: Windows ist nun einmal das am weitesten verbreitete Betriebssystem für Computer und Notebooks, also müssen wir da schon sehen, dass das sicher ist.

Ich bin jetzt auf einen Artikel von Daniel Birkhahn aufmerksam geworden, in dem er über Antiviren-Software erzählt. Der Artikel hat mich gleich animiert, auch mal meine Meinung dazu zu schreiben.

Microsoft kann keine Antiviren-Software bauen, wird immer wieder erzählt. Es wird auch immer wieder spöttisch erzählt, dass Microsoft überhaupt keine Software bauen kann. Dass sie aber tatsächlich dazu in der Lage sind und das auch recht erfolgreich tun, zeigen immer wieder Zahlen, die veröffentlicht werden. Nun wundert sich Daniel Birkhahn darüber, dass die Microsoft-Eigenschöpfungen “Microsoft Security Essentials” bzw. “Windows Defender” so weit verbreitet sind. Und er fragt sich, wie das kommt.

Was soll ich sagen? Das Ergebnis kommt einfach daher, weil die kostenfreie Software von Microsoft wirkungsvoller arbeitete als zum Beispiel Norton Internet Security. Schadhafte Software wird bei Windows – verschiedensten Tests zufolge – immernoch am besten erkannt und bekämpft, wenn zum Beispiel auf einem Windows 8 Rechner die Komponenten Windows Firewall, Windows Defender und das “Malicious Software Removal Tool” zusammenarbeiten. Das ist standardmäßig der Fall. Und mir sind keine großen Studien bekannt, dass diese Konstellation unsicherer ist als eine teure Internet Security Suite.

Wenn ich jetzt einen Computer mit Windows 7 hernehme, so kann ich sagen, dass ich auch keine schlechten Erfahrungen mit “Microsoft Security Essentials”, “Windows Firewall” und “Malicious Software Removal Tool” gemacht habe. Aber es spricht auch nichts dagegen, einen kostenfreien Antiviren-Scanner zu installieren und auf die Security Essentials / den Defender zu verzichten. Nur sollte es dann auch nicht irgendwas sein, sondern etwas zuverlässiges. Studien hierzu gibt es zuhauf.

Jedenfalls wurde die Antiviren-Lösung von Microsoft recht häufig schon mit Hohn und Spott übergossen. Und so etwas ist nicht korrekt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten arbeitet die Software tatsächlich zuverlässig. Die “Microsoft Security Essentials” sind auf jeden Fall nicht weniger gut in der Virenerkennung und -abwehr als Konkurrenzprodukte, die unter Umständen auch noch einiges an Geld kosten.

In Daniel Birkhahns Artikel sind ein paar eindrucksvolle Statistiken genannt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie die zustande kommen. Wie oft hat man schon gelesen, dass kostenfreie Antiviren-Scanner genauso gut sind wie Premium-Produkte? Ich habe so oft in Fachliteratur darüber gelesen, dass man nicht zwingend eine Internet Security kaufen muss. Und so kommt es eben zustande, dass akzeptable Produkte in dem Bereich durchaus die Marktverteilung anführen, wie eben die “Microsoft Security Essentials” / “Windows Defender”, “avast! Free Antivirus” oder “AVG Anti-Virus Free Edition”.

Denn die Mutter aller Fragen hierzu lautet doch: Wenn mir die Medien erzählen, ich brauche keine Premium-Software für guten Schutz, warum soll ich da solche Software kaufen? Die Frage ist berechtigt. Und da hat mich bisher nur eine einzige Software wirklich überzeugt: Der G Data Antivirus 2014 (*). Der arbeitet nämlich cloudbasiert mit einer Cloud, die in Deutschland basiert ist. Der schützt lückenlos auch das Online Banking usw. Andere Sachen sind da nicht so umfassend.

Alles in allem kann man aber zusammenfassen, dass es nicht verwunderlich ist, wenn kostenfreie Produkte weit oben in der Verbreitung liegen. Das macht das Internet nicht unsicherer als mit Premium-Produkten. Unterm Strich ist es ja immernoch der Benutzer, der für sich selbst zur Gefahr werden könnte.

(*) Hinweis: Hierbei handelt es sich um einen Partnerlink.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 thoughts to “Weit verbreitete Antivirus-Software für Windows im Januar 2014”

  1. GData hatte ich auch bis zur 2014 Version aber ich finde die neue Oberfläche nicht mehr so gut! Wobei man sagen muss das das Programm einmal eingestellt läuft und man ja dann nicht mehr rumstellen muss! Was mit Fehlt ist die Inovation und ein abgesicherter Modus den hat Gdata immernoch nicht! Bei den Smartphones kann ich nur sagen das die PReise haben die überhaut nicht gehen! Wie gesagt bis 2014 zufrieden gewesen mit GData aber dann Avast weil die einfach mehr bieten und überzeugt haben.

    Danke für die Erwähnung meines Beitrages! ;-)

  2. AVG benutze ich auch schon seit einigen Jahren.
    Letztens trieb es mich doch noch einmal zu Konkurrenz aber das habe ich gleich wieder bereuhen müssen, da ich dann einen Bitcoin Virus hatte, welcher meinen PC dem Bitcoin Netzwerk zur Verfügung stellt.
    Auch mal eine interessante Art von Virus.

    Grüße Julia

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