Wulff weiter im Visier der Schaumschläger vom Medienkartell, und was macht Erzengel Gabriel?

Die Frage ist durchaus enrst gemeint: Was macht der Erzengel Gabriel, der Niedersachsen-Siggi, während Privatmedien weiter den Bundespräsidenten auseinandernehmen?

Sie haben schon gewaltiges Durchhaltevermögen, die Mitglieder des Medienkartells Springer-WAZ-RTL. Ich habe beschlossen, diese Medien bis auf weiteres zu meiden, da keine seriöse Berichterstattung mehr von diesen zu erwarten ist.

Da wird nun, weil die Telefongeschichte bis auf weiteres durch ist, nun darauf herumgehackt, dass Bettina Wulff zu offiziellen Bällen und solchen Einladungen ihre Garderobe gestellt bekommt. Das sei ja auch eine Art Vorteilsnahme. Nehmen wir jetzt so auch Frau Merkel, Frau Nahles usw. auseinander? Es ist völlig normal, dass bekannte Persönlichkeiten aus Medien, Politik oder Kultur in gestellter Gardeobe aufgaloppieren. Aber die Wulffs dürfen das nicht und nehmen da Vorteil. So jedenfalls das von mir nicht mehr verlinkte Medienkartell.

Weiter berichtet das Medienkartell mit viel Schaum vorm sabbernden Maul, dass heute dem Bundespräsidenten der Schuh gezeigt wird. Diese alberne und abartige Aktion stammt von Facebook her und soll eine Abscheu zeigen. Die Schaumschläger vom Medienkartell laden gar dazu ein. Wie gesagt, ich verlinke die Mitglieder vom Medienkartell nicht mehr. Da müssen Sie, meine Leser, schon selbst suchen.

Was ich aber verlinke, ist die Tagesschau. Die haben Niedersachsen-Siggi befragt. Niedersachsen-Siggi, unser Erzengel Gabriel, will nämlich nicht, dass Wulff zurücktritt. Hatte er das nicht noch am Anfang seiner Schaumschlägerei gefordert? Seine Begründung liest sich etwas jämmerlich: Er wird den Rücktritt nicht fordern, weil die SPD ihn nicht gewählt hat. Für ihn wäre Joachim Gauck die bessere Wahl gewesen.

Irgendwie hat diese lächerliche Aussage den Anschein, als ob die Opposition etwas kleinlaut geworden ist. Natürlich ist das nachvollziehbar. Sie wird wohl keinen Nachfolgekandidaten finden. Wer will bei solchen Medien das höchste Amt im Staate antreten? Vielleicht möchte ja Thilo Sarrazin? Aber das ist zu weit hergeholt. Niedersachsen-Siggi warnt jedenfalls vor einer richtigen Staatskrise, wenn Christian Wulff sich doch dem Medienkartell beugt und das Handtuch wirft.

Wie kommt der SPD-Wadenbeißer auf die Idee? Schließlich nimmt das Volk den Bundespräsidenten lediglich als Redenschwinger und Händeschüttler wahr. Aber das ist so nicht richtig.

Der Bundespräsident ist die wichtigste Integrationsfigur Deutschlands. Er muss das richtige Maß finden. Bis auf den unsäglichen Anruf bei Diekmann ist das Wulff auch bisher gelungen. Der Bundespräsident soll langfristig denken, was Wulff mit seiner Donnerrede bewiesen hat. Der Bundespräsident ist aber auch in Krisenzeiten gefragt und soll dort kühlen Kopf bewahren. Er muss regieren, wenn das sonst niemand mehr kann. Dann muss er auch Schiedsrichter sein. Dass Wulff dazu fähig sein kann, hat er auch mit seiner Donnerrede gezeigt.

Würde Angela Merkel nun eine Vertrauensfrage stellen (auch aus taktischen Gründen wir Schröder 2005) und diese verlieren, müsste Chrisitian Wulff den Bundestag auflösen und Neuwahlen ansetzen. Für diese Zeit würde er auch wieder regieren.

Und der Bundespräsident prüft und unterschreibt Gesetze. Er könnte sie auch ablehnen. Und das ist die Crux, denn es steht weiterhin die Unterschrift aus, mit der Christian Wulff dem ESM und ESFS zustimmt. Er steht damit im Widerspruch zu Kanzlerin Merkel. Und das ist wohl das ganze Problem, wie ich auch schon ausgeführt habe. Und aufgrund der persönlichen Freundschaft zwischen Angela Merkel und Friede Springer kann man sonstwas zusammenspinnen.

Und darüber sollte das Medienkartell nachdenken. Das Amt des Bundespräsidenten wird beschädigt, weil das Medienkartell es kaputt macht, und zwar unabhängig von Christian Wulff. Aber schlagt nur weiter Schaum, ihr Springers, WAZler, RTLler und wie ihr alle heißt.

Gabriel will keinen Rücktritt des Bundespräsidenten, und irgendwann ist die Munition des Medienkartells verschossen. Darum sollte der Bundespräsident das zeigen, wofür er auch da ist: Er sollte Stärke und Durchhaltevermögen zeigen und damit Vorbild sein. Und das beweist Wulff derzeit.

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