Am 28. Januar kommt es zum #TwitterBlackout

Twitter hat jetzt selbst dafür gesorgt, dass im eigenen Netzwerk ein Blackout bevorsteht. Der Kurznachrichtendienst hat sich selbst einen unheimlichen Bärendienst erwiesen.

Twitter hat mal eben einen Filter eingeführt, womit nach Staaten gefiltert werden kann. Ich habe nichts gelesen, dass Twitter vorher seine Besucher darüber informiert hat. Und die sind erbost darüber. Außerdem soll es – wenn man den Meldungen glauben kann – zu einer von Twitter eingeführten Zensur kommen. Auch dies bringt die Gemeinde kräftig auf die Palme.

Aus genau diesem Grund kommt es am 28. Januar weltweit zu einem freiwilligen TwitterBlackout. Der Begriff ist mit weitem Abstand der größte Twitter-Trend. Minütlich treffen hierzu hunderte Nachrichten ein. Es ist unmöglich, alle zu verfolgen und gar zu bewerten.

Eins steht jedenfalls fest: Twitter sich mit hat soich mit diesen Maßnahmen keinen Gefallen getan. Am 28. Januar wird Twitter 24 Stunden lang eine unüberschaubare Zahl Nachrichten weniger zustellen. Das ist für die Zeit auch unattraktiv für die Werbetreibenden.

Witzig ist, dass Benutzer, die aktiv nicht am Blackout teilnehmen möchten, sofort von denen, die die Nachrichten von ihnen abonniert haben (also die „Follower“), nicht mehr verfolgt werden. Eine Entwicklung, die ich schon sehr situationskomisch finde.

Da ich möchte, dass alle Internetnutzer dieser Welt die Chance haben sollen, über meine Beiträge informiert zu werden, werde ich 24 Stunden lang Twitter nicht nutzen. Damit nehme ich am Twitter Blackout teil und stehe dazu.

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