In eigener Sache: Konsolidierung des Blogs

Ja, es ist noch kein Frühjahr, und eigentlich ist auch noch keine Zeit zum Frühjahrsputz. Aber ich habe mir vorgenommen, diverse Funktionalitäten meines Blogs zu konsolidieren. Irgendwann muss es mal sein.

Vorgeschichte

Wenn Sie selbst etwas anbieten, egal was es ist, dann kennen Sie das sicher: Sie möchten immer mal wieder ihren Kunden / Lesern / Benutzern zusätzliche Funktionalitäten anbieten. Und wie es so ist, kommt es dann dazu, dass nur neue hinzukommen, alte jedoch nie entfernt werden.

So kam es mit der Zeit – schließlich ist mein Blog knapp 5 Jahre alt – zu der Situation, dass ich über 30 Plugins in meinem Blog im Einsatz habe. Plugins sind Funktionserweiterungen. Wie eben die Buttons für Facebook, Twitter und Co. unterhalb des Artikels oder so etwas.

Der Konsolidierung erster Streich

Ich bin jetzt mal etwas in mich gegangen und habe festgestellt, dass doch ein paar Plugins keinen Sinn mehr erfüllen. So habe ich meinen Blog programmierseitig zugenagelt, sodass ich kein Plugin benötigen sollte, dass Anmeldeversuche überwacht. Außerdem habe ich es programmierseitig eingerichtet, dass Links in meinen Artikelkommentaren auf „DoFollow“ (als Empfehlung für Suchmaschinen) stehen, weshalb kein Plugin zum manuellen Entwerten des Links (NoFollow) benötigt werden sollte.

Zudem habe ich festgestellt, dass meine Artikel eigentlich nie als PDF heruntergeladen werden. Die entsprechende Funktion ist meinem Konsolidierungsversuch auch zum Opfer gefallen. Ebenso wie ein Plugin, was endlos lange Links verkürzt, weil es dafür genügend Möglichkeiten im Internet gibt.

Ich habe insgesamt 7 Plugins erst einmal deaktiviert. In den nächsten Tagen werde ich die Auswirkungen beobachten. Sollte sich die Änderung bewähren, werden diese Plugins entfernt. Aber meine Konsolidierung wird weitergehen. Der zweiten Welle werden noch ein paar Plugins zum Opfer fallen. Eine grobe Idee habe ich.

Der Konsolidierung zweiter Streich

Die Organisation WordPress bietet ja einen ganzen Sack von Funktionen für Blogs, die dort gehostet sind. Die haben dann meistens eine Adresse wie blogadresse.wordpress.com. Es werden viele Dinge angeboten. Und diese werden jetzt auch Blogs zur Verfügung gestellt, bei denen der Blogger selbst eine Webseite hat, wie ich zum Beispiel.

Gebündelt werden diese Funktionen im Plugin „JetPack for WordPress“. Und das gedenke ich einzusetzen. Ich muss aber erst umfangreich testen, wie sich die Auswirkungen gestalten. Sollte das so funktionieren, wie ich mir das vorstelle, dann biete ich über dieses Plugin Funktionen an wie

  • Ein Leuchtkasten für Bilder
  • Eine Galerie als Karussell
  • Einen Linkverkürzer
  • Einfachste Einbindung von Videos
  • Integration von Twitter, Facebook, Tumblr etc.
  • Artikelveröffentlichung via Email
  • Und vieles mehr

Damit werden noch ein ganzes Rudel an Plugins unnütz, weil das alles durch Jetpack abgebildet wird.

Jetzt ist dies natürlich ein sehr umfangreicher Eingriff in meine WordPress-Installation. Ich werde dies also vorher testen. Zu diesem Zweck werde ich versuchen, in einer Testinstallation meinen derzeitigen Blog nachzustellen und dann die Plugins, die ich ins Auge gefasst habe, durch Jetpack ersetzen.

Was ich mir davon verspreche?

Ich möchte einerseits so viele Funktionalitäten wie sinnvoll möglich meinen Lesern bieten. Das bringt mit sich, dass man teils viele Plugins einsetzt. Aber man darf es natürlich auch nicht übertreiben. Und mir scheint, als hätte ich es ein wenig übertrieben.

Ich will einfach weniger Administrationsaufwand erreichen. Statt einzelne Plugins zu testen, wenn ein Update ansteht, möchte ich nur mit einer Plugin-Sammlung wie Jetpack arbeiten. Außerdem möchte ich bei Plugins, die eh keinen großen Zweck mehr erfüllen, verhindern, dass diese bei der Leistung der Webseite dazwischen grätschen.

Ich hoffe, ich mache das alles soweit richtig. Vermissen Sie die eine oder andere Funktion, seitdem Sie das letzte Mal hier waren? Finden Sie auch, dass dieser Weg sinnvoll ist? Schreiben Sie mir einfach Ihre Meinung.

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3 Kommentare

    1. Danke, Pascale, das ist ein guter Hinweis. Ich werde erstmal das Captcha „erlegen“ und dann weiter beobachten.

      Statistiken hätte ich eh deaktiviert, da ich hier Piwik nutze. Ich hätte sowieso nicht alles aktiviert. Ich brauche keinen neuen Newsletter, da ich da ja MailChimp habe. Und solche eben.

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