Schmerz, lass nach

Wenn dich der Schmerz tagein, tagaus verfolgt, kannst du es kaum erwarten, dass der Tag kommt, dass er nachlässt. Mir ist jetzt was passiert. Nein, nix schlimmes. Aber ihr seht ja oben auf dem Foto, was los ist. Ich hab mir fett die Knie aufgeschürft. Das linke Knie wesentlich mehr als das rechte. Und nein, ich werde jetzt keinen Jammer-Artikel hier zusammenschreiben. Das ist irgendwie nicht mein Ding. Aber kurz was von mir geben will ich dann ja dennoch.

Überall Schmerz

Donnerstag am Abend habe ich mich lang gelegt. Die ganzen Umstände dazu behalte ich mal für mich. Und nein, es war kein Alkohol oder so im Spiel. Eher Unachtsamkeit. Aber das ist es dann ja auch. Wenn du so daliegst und merkst, da kriecht langsam betäubender Schmerz von den Beinen an durch den ganzen Körper, merkst du, wie sehr du dich hingelegt hast. Na klar, und plötzlich denkst du, dass wieder mal „Uhle kaputt“ ist. Aber so wild es dann doch nicht.

Es ist eine größere Schürfwunde, die allerdings gut zu heilen scheint. Meiner guten Wundheilung sei dank. Aber der Schmerz, der mich jedes Mal durchfährt, wenn ich von irgendwo aufstehe oder auch so mal nicht an die Verletzung denke, der nervt schon gewaltig. Ihr kennt das ja auch, wenn ihr mal mit dem Fahrrad gestürzt seid. So ungefähr ist das. Aber es ist halt alles nicht so schlimm. Ich trete halt ein wenig kürzer. Da werden die Wunden gesäubert und so und sonst die Beine in Ruhe gelassen.

Und was läuft sonst so?

Am Freitag wollte ich eigentlich am Sommerfest meiner Firma teilnehmen. Da wir in alle Winde versteut sind, wäre das eine gute Gelegenheit gewesen, die Rasselbande mal wieder zu sehen. Durch den obigen Zwischenfall habe ich das lieber bleiben lassen. Ich hätte ja eh keinen Spaß daran gehabt. Und außerdem war der Schmerz da noch stärker als jetzt gerade. Das wäre es mir echt nicht wert gewesen.

Stattdessen migriere ich weiter meine Musik von Ditto Music zu Landr. Gut, ich muss auch da mal kurz pausieren, weil die Streamingdienste gar nicht so schnell sind, wie ich mir das vorstelle. Aber es ging bisher ganz gut ab. Ich habe dabei festgestellt, dass ich es mir vielleicht vor einem Jahr oder so einfacher hätte machen können. Nun gut, jetzt ziehe ich halt all den Kram mit um. Aber es ist am Ende schon beeindruckend, wie genau da Landr arbeitet. Kein Vergleich zu Ditto.

Nebenbei beobachte ich das Fediverse. Das heißt, wenn die App FediLab nicht einfach den ganzen Feed random neu lädt. Dort kannst du dich ja auch nicht mehr zu allem äußern, weil es ganz schnell passieren kann, dass dein Feed lichterloh brennt. Und da mich der Schmerz in meinem Bein eh etwas betäubt, lasse ich die Wortmeldungen zu diversen Themen einfach sein. Ich lebe ruhiger damit.

Und so dümple ich einfach seit Donnerstag-Abend vor mich hin. Das Einzige, das mich neben dem Schmerz echt stört, dass ich durch das Handicap dazu gezwungen bin, auf meine Runden zu verzichten. Aber ich kann es halt auch nicht ändern. Ich lasse das erstmal heilen, dauert ja auch nicht ewig. Und dann geht es weiter wie gewohnt. Und wer weiß, vielleicht bin ich da inzwischen weiter mit dem Umzug meiner Musik. Ich werde hier im Blog von mir hören lassen.

Einfach mal weitersagen

11 Kommentare zu „Schmerz, lass nach“

  1. @henning-uhle.eu Autsch. Schnelle und gute Besserung.

  2. @henning-uhle.eu Gute Besserung.

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