Serenity, oder: Keine Zeit ist auch keine Lösung

Serenity, oder: Keine Zeit ist auch keine Lösung

Serenity, oder: Keine Zeit ist auch keine Lösung

Alter, chill mal! Kennt ihr das auch wie ich? Hat das auch mal jemand zu euch gesagt? Wenn ja, ist es Zeit für Serenity, das erhabene Gefühl von Gelassenheit. Ich finde, das Wort. das der englischsprechende Mensch auf dem zweiten „e“ betont, klingt schon so, als säße es auf einem hohen Berg und guckt in Richtung Sonnenuntergang. Es geht einfach um Ruhe, Gelassenheit, Abgeklärtheit. All sowas, was in der heutigen Zeit extrem zu kurz kommt. Und davon möchte ich mal erzählen.

Wieso eigentlich „Serenity“?

Jetzt betitelt der Uhle schon seine Blogartikel englisch. Wieso denn nun gleich wieder „Serenity“? Geht das nicht auf deutsch? Klar geht das, aber ich finde das englische Wort eben viel passender. Wie ich oben schrieb, das ganze Wort fühlt sich für mich irgendwie erhaben an. Das kann das deutsche Wort in mir gar nicht auslösen. Außerdem heißt so das knapp 8 Minuten lange Titelstück des zweiten Albums von Culture Beat, das mich quasi durch die halben Neunziger gebracht hat. Darunter geht’s dann weiter.

Culture Beat - Serenity (Epilog)
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Culture Beat – Serenity (Epilog)

Ich will euch einfach mal kurz erzählen, dass es einfach besser ist, mal durchzuatmen. Es bringt euch und allen um euch herum quasi gar nichts, wenn ihr ausgebrannt seid. Ich weiß noch nicht, wie ich den Artikel schreibe, aber ich mache das jetzt einfach mal. Denn wer weiß, wann ich mal wieder Zeit dafür habe. Wobei: Keine Zeit ist eben keine Lösung. Ich muss mich einfach daran erinnern, dass das Alles nicht gut ist, wenn man so einen Raubbau betreibt.

Was schreiben denn andere Blogger so?

Ich denke, ich habe einen ziemlich gut eingerichteten RSS Feed-Reader. Ich verfolge dort etliche Blogs. Oft schon habe ich darin Texte gefunden, die mir kein soziales Netzwerk der Welt liefern kann. Ich hatte nun ganz erschrocken festgestellt, dass ich da um die zwei Wochen schon nicht mehr reingeschaut habe. Will ich nun die ganzen Texte noch durchgehen, bin ich wahrscheinlich Ewigkeiten beschäftigt und komme zu sonst nichts mehr. Das ist nicht gut für mich, das weiß ich.

Also muss ich auch einfach mal verpassen wollen, JOMO, wie man sagt. Das ist zwar schade, aber was will ich machen? Ich hetze nichts mehr hinterher. Ich sage mir hier einfach: Alter, chill mal! Ja, Leute, das funktioniert. Was habe ich mir früher einen Kopf gemacht, dass ich irgendwas verpassen würde. Im Feed-Reader aber einfach auf „Alles als gelesen markieren“ zu klicken, das ist diese besagte Serenity. Ich sage mir aber, dass ich auf die anderen Schreiberlinge künftig mehr Acht geben werde.

War da nicht was mit Musik?

Leute, ich höre gern Musik, und ich mache gern Musik. Momentan habe ich aber den ganzen Mist wieder einreißen lassen und komme weder richtig zu dem Einen noch zu dem Anderen. Wenn ihr zu SoundClud schaut, könnt ihr meine musikalischen Ergüsse hören. Aber seit über einem Monat habe ich mein Keyboard nicht mal mehr angeschaltet, weil anderes wichtiger war. Und meine Tonträger sind auch derzeit verwaist. Schade eigentlich.

Ich bin nicht so der Freund davon, Musik nebenbei dudeln zu lassen. Wie oft habe ich davon erzählt, dass das Formatradio ein großartiges Stück Musik verhackstückt hat? Eben, genau deshalb höre ich gern Musik bewusst, so von Schallplatte oder CD. Dafür brauchst du aber Zeit. Ich nehme mir einfach in Zukunft wieder die Serenity heraus, bewusst eine Schallplatte aufzulegen und zu genießen. Schließlich habe ich da einen ziemlichen Fundus inzwischen.

Ich habe keine Zeit: Kann man das gelten lassen?

Oben seht ihr ein Krokodil als Sitzgelegenheit. Das Foto habe ich im Brandenburgischen Raddusch im Spreewald fotografiert. Ich war dort im Spätsommer mit meiner Frau. Meine Fresse, was für eine Entspannung! Leute, ich will hier nie wieder irgendwas von „Keine Zeit“ erzählen. Ich habe einfach Zeit. Wenn nicht, habe ich für das jeweilige Thema einfach kein Interesse. Oder so. Ich habe es in letzter Zeit echt wieder einreißen lassen und angefangen, es wieder zu übertreiben. Das darf ich einfach nicht zulassen.

Und weil wir beim Thema Serenity sind: Gehen wir nochmal zurück in den Spreewald. Bis heute – es ist ja auch schon wieder etliche Wochen her – schwärmen wir von unserem Urlaub im Spreewald: Die Kahnfahrt auf den Kanälen und auf der Spree und so, die Gelassenheit vieler Spreewälder und eben auch Fischbrötchen am Hafen von Lübbenau. Das ist echt das, was ich mit Serenity verbinde. Das ist irgendwie alles so erhaben. So, wie das Wort halt klingt. Und jetzt gehe ich, mich auf einen Berg hocken.

Das ist für mich, was ich mit Serenity übersetze
Das ist für mich, was ich mit Serenity übersetze

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2 Kommentare zu „Serenity, oder: Keine Zeit ist auch keine Lösung“

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