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Eine Webseite besuchen - free picture by mantasmagorical via morguefile.com Eine Webseite besuchen - free picture by mantasmagorical via morguefile.com

Braucht man für eine Webseite einen virtuellen Server?

Wie Sie wissen, habe ich lange Zeit immer wieder Probleme mit meinem alten Provider, der Berliner 1Blu AG, gehabt. Ich hatte dort ein Webhosting-Paket gebucht und schaffte es immer wieder an die Grenzen dessen, was da geboten war. Ich musste also wechseln und bin inzwischen ganz glücklich mit einem ähnlichen Angebot bei der Hallenser Alfahosting.

Das wissen Sie alles. Sie brauchen nur mal unter „In eigener Sache“ zu schauen, dann wissen Sie von den Problemen. Aber ich habe mich die ganze Zeit auch gefragt, ob ich denn nicht gleich auf einen virtuellen Server aufsteigen soll. Meine Gedanken habe ich dazu nie aufgeschrieben, aber ich glaube, es waren die folgenden.

Ich wollte einfach nur etwas kontinuierlich Leistung für meine Webseite haben. Und das war doch eigentlich nicht zu viel verlangt. Es ist möglich, dass da ein Webhosting-Paket einfach nicht ausreicht. Sollte ich etwa einen eigenen Server mieten? Ist das nicht so wie den Schinken der Salami hinterher zu werfen?

Der Vorteil an einem virtuellen Server ist zweifellos, dass ich dort Herr der Technik bin. Ich muss mir Rechenleistung, Geschwindigkeit, Arbeitsspeicher etc. nicht mit anderen teilen. So haben zum Beispiel virtuelle Webserver mit Linux oder Windows dedizierte Spezifikationen. Und die werden nicht einfach mal so beschnitten.

Das Problem ist aber, dass man nicht immer die Verwendung für einen solchen Server hat. Ich meine, es sind ja nicht einfach nur die Kosten für die Plattform. Es ist ja auch ganz einfach der immense Aufwand. Ich müsste den Server verwalten oder Geld in die Hand nehmen, um ihn verwalten zu lassen. Ich muss alles selbst einrichten und am Laufen halten. Und so weiter und so fort.

Mal ehrlich, einerseits wirft der Blog nicht so viel ab, dass sich ein virtueller Server lohnen könnte. Und andererseits habe ich für die Verwaltung einfach nicht die Zeit. Die Verwaltung von WordPress macht da Arbeit genug, da kann ich mich im Moment nicht auch noch um die Plattform darunter kümmern. Es mag sein, dass da gar nicht so viel anfällt. Aber wer weiß das schon so genau?

Wie dem auch sei. Ein virtueller Server hat natürlich kolossale Vorteile. Aber durch den hohen Verwaltungsaufwand und die hohen Kosten spielt der Umstieg auf einen solchen Server erstmal noch keine Rolle. Denn dieser Blog ist immernoch eine private Seite und kein kommerzielles und professionelles Projekt.

Bildquelle: Eine Webseite besuchen – free picture by mantasmagorical via morguefile.com

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

6 thoughts to “Braucht man für eine Webseite einen virtuellen Server?”

  1. Henning vielleicht hast du noch nicht das richtige webhosting paket gefunden.
    Kleine regionale haben bei größeren seiten nie genug leistung.
    Bsp. Badania ist bei strato, deren leistung ist ungenügend trotz speedoption.
    Bsp. Mobilnote hier ist die leistung befridigend.

    Webspace musst du natürlich selber abchecken, aber wichtig ist auch der sql webspace für datenbanken.

    1. Das ist richtig. Aber ich habe jetzt das richtige Webhosting-Paket. Wie ich schrieb, bin ich mit Alfahosting ganz glücklich. Ich wollte damit ja auch aussagen, dass ein virtueller Server im Moment keine Rolle spielt.

    2. Im übrigen gibt es bei wp möglichkeiten, speicher und leistungs schonend zu arbeiten.

      Bsp. Disquss lagert kommentare aus und läd sie von einem leistungsfähigen server
      Bsp. Photon lagert bilder aus und läd sie von einem leistungsfähigen server
      Bsp- jetpack nutzt wp.com funktionen direkt von server

  2. Wir haben bei SciDev zwei verschiedene Anbieter… Unsere Webseite ist bei Hogibo gelagert, ein Berliner Webhoster dessen Server bei Vautron in Regensburg sind. Wir haben damit keinerlei Probleme. Die Performance ist gut, alles wird relativ aktuell gehalten. Bei technischen Problemen wurde unser anliegen innerhalb weniger Minuten erledigt – sofern möglich.

    Ansonsten laufen unsere Apps/Services über mehrere Server bei Hosteurope, allerdings sind dort auch mehr Abfragen nötig als bei unserem Webauftritt. :)

  3. Ansonsten hängt auch natürlich alles davon ab was man auf der Seite so gelagert hat und dem Nutzern anbietet.

    Mit Tools wie Seitenreport.de oder //floern.com/tools/trafficscanner kann man zum Beispiel schnell filtern ob man zu viele DNS-Loopups verursacht (im Grunde eigentlich nicht so schlecht), welche Dateien evtl verkleinert werden können, unnötig sind….

    Hinzukommen, dass man auch natürlich einfach auch bei Webhostern über HTACCESS einiges regeln kann :)

    1. Marco, das stimmt schon. Ich habe schon einiges verbessert. Aber ich denke, ich brauche im Moment noch nicht so etwas wie einen vServer, das funktioniert ganz gut bei meinem derzeitigen Provider mit einem Hosting-Paket.

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