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Facebook, Google+ und Twitter – Kampf der Giganten

Es wird ja immer wieder mal über die Vor- und Nachteile der Community-Riesen Facebook, Google+ und Twitter gefachsimpelt. Auch ich will mich da nicht ausnehmen, habe ich ja auch schon Facebook und Google+ miteinander verglichen. Nun will Twitter noch riesig mitmischen.

Im folgenden habe ich eine kurze Tabelle gebaut, die einen ganz kurzen Überblick über die drei Netzwerke liefern soll. Sie kann freilich nicht lang und erst recht nicht vollständig sein. Das war auch nicht das Ziel der Tabelle. Ziel der Tabelle ist es, dass ich Ihnen zeigen kann, warum Twitter derzeit nicht wachsen kann.

Ich schreibe hier und da mal einen Artikel, der in der einen oder anderen Serie gut Platz finden kann. Und das ist dann der Zeitpunkt, dass ich eine Artikelserie fortsetze.
Hier sind meine bisherigen Artikelserien zu finden. Viel Spaß bei den Episoden.
ArtikelserieBeschreibung
BloggerfreundeIn der Serie “Bloggerfreunde” beschreibe ich kurz das Schaffen anderer Blogger. Das sind dann aber Blogger-Kollegen, mit denen ich schon länger zu tun habe. Ich habe von ihnen etwas mitgenommen, und da möchte ich mich doch einfach mal revanchieren.
FundstückeLustige Bilder und andere Dinge, die ich im Internet vorfand, werden hier kurz bedacht.
GesichtspalmeWenn ich mich über irgendetwas aufrege, werde ich das mit einer “Gesichtspalme” honorieren. Und das kommt dann hier herein.
KSP gegen henning-uhle.euMeine persönliche Auseinandersetzung mit der Anwaltskanzlei wegen einer Urheberrechtsverletzung. Hier wird diese dokumentiert.
Leipzig-EckenEcken in und um Leipzig, die man vielleicht einmal sehen sollte. Es geht nicht um die City, die immer wieder angeführt wird. Es geht um die nicht prominenten Dinge in und um Leipzig
Webmaster FridayIch möchte mich im Laufe der nächsten Zeit am Projekt “Webmaster Friday” beteiligen. Hierbei handelt es sich um ein Non-Profit Projekt, das woche für Woche ein gemeinsames Thema bearbeitet. Ein Thema wird vorgegeben, und jeder der freiwilligen Teilnehmer verlinkt zum Webmaster Friday. Ich finde das spannend und nehme deshalb daran teil.

Im Zeitalter von iPhone und Co. möchte man sein eben geschossenes Foto gleich allen seinen wirklichen und imaginären Freunden zur Verfügung stellen. Ganz einfach bei Facebook und Google+. Man stellt dies einfach auf seiner Tapete mit zur Verfügung. Ich schlage vor, wir einigen uns hier auf “Stream”. Bei Twitter geht das nicht so einfach. Man kann das Foto zwar auch präsentieren, man braucht aber irgendeinen Dienstleiter, bei dem man das Foto hochlädt und schickt dann den Link umher. Ich denke, dass hier bald bei Twitter etwas passieren wird.

Die Zeit berichtet z.B., dass Twitter den Dreikampf aufgenommen hat und bald mit neuen Funktionen glänzen will. So soll ein neues Aussehen kommen, der Dienst will sozialer werden (was immer damit gemeint ist), und Neulinge sollen sich besser zurechtfinden können.

Die Zeit stellt dabei fest: Hoppla, das passiert ja ausgerechnet in der woche, in der Facebook vollmundig angekündigt hatte, die Timeline weltweit einzuführen. Ein Schelm, der böses dabei denkt.

Ach ja, die Zeit hat auch festgestellt, dass Facebook gegen Twitter kämpft. Jeder Facebook-Benutzer kann bei jedem Facebook-Benutzer, der das wünscht, Abonnent werden, ohne dass dies zwangsweise umgekehrt auch erfolgen muss. Damit kommt Facebook dem nicht synchronen Nachrichtenprinzip sehr nahe: Ich kann zwar jemandem folgen, aber der muss nicht unbedingt meine Einträge verfolgen.

Twitter will nun – wie bereits erwähnt – ein neues Aussehen einbringen. Zudem sollen die Apps umgebaut werden. Damit will man wohl die Nutzerzahlen signifikant steigern. Das und eine ggf. steigende Aktivität der Benutzer soll dann mehr Werbekunden anlocken.

Das große Problem von Twitter war das “#”-Zeichen. Bei Twitter sieht man Einträge wie “Am 24.12. ist wieder #Weihnachten”. Weihnachten ist dabei ein so genanntes Hashtag. Man kann bei Twitter suchen und erhält alle Beiträge, die mit einem solchen Hashtag versehen sind. Problematisch ist auch für neue Benutzer, wie andere angeschrieben werden, nämlich mit “@Name”. das ist nicht unbedingt logisch für Leute, die das Internet-Gen nicht unbedingt mit der Muttermilch bekommen haben.

Im neuen Layout werden nun Fotos und Videos direkt angezeigt. Im Tweet, wie es bei Twitter heißt. Und es gibt zukünftig drei Reiter bei Twitter: “startseite”, “@Verbinde” und “#Entdecke”. Was sich einfach anhört, birgt große Umbaumaßnahmen für Twitter. Die Zeit schreibt dazu, dass bei “#Entdecke” die Suchanfragen, Standortinformationen (wenn vom Benutzer freigegeben) usw. in einem komplizierten Algorithmus zu eventuellen Interessen. Die dazugehörigen Twets werden dann unter diesem Reiter als “Geschichten” angezeigt.

Das Benutzerprofil soll größer und übersichtlicher werden. Damit wird es automatisch sozialer, da man sich offenbar umfangreicher dem geneigten Leser vorstellen kann. Für Firmen soll es so genannte “Brand Pages” geben. Nachrichten sollen viel schneller abzusetzen sein, auch auf dem Handy.

Die Zeit geht davon aus, dass Google+ aufgrund der Annäherung von Aussehen und Funktionen der Leidtragende sein wird. Dafür wird Google+ tiefer in Google Mail integriert. Was man damit dann alles anstellen kann, hat die Zeit aufgedröselt. Und mir wird da richtig Bange um die Sicherheit.

Google+ führt ja auch wie Facebook die Gesichtserkennung ein. Allerdings wird diese erst aktiviert, wenn der Benutzer dem ausdrücklich zustimmt (Opt-In). Außerdem wird einen so genannten “Schemer” geben, der abhängig von Standort und Interesse des Benutzers Empfehlungen für eventuelle Aktivitäten außerhalb von Google+ geben kann.

Bemerkenswert ist laut Zeit, dass im Gegensatz zu Facebook und Google+ das Twitter-Angebot nicht aus- sondern umgebaut wird. Mir würde es ja unterm Strich gefallen, wenn es dann doch irgendwann mal eine sinnvolle Variante gibt, alle drei Dienste vernünftig miteinander zu verheiraten. Gerade meine Blogbeiträge möchte ich nicht über einige Wege sondern nur über einen Weg in die Welt streuen. Da kann der jeweilige Dienst noch solche Super-Dooper-Anwendungen haben. Vieles ist halt zu sperrig, um eine vernünftige Synchronisation zu bewerkstelligen. Es sei denn, ich habe auf dem Gebiet etwas übersehen.

Die Tabelle zu Beginn kann deshalb nicht als Erhellung dienen, weil zumindest Twitter eine völlig andere Strategie als Google+ und Facebook verfolgt. Man darf aber gespannt sein, wie die Zahlen, was Nutzer und Umsatz betrifft, in einem Jahr aussehen.

Informationsquelle: Zeit-Artikel.

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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